Testbericht

Panasonic Lumix DMC-ZX3 - würdige Nachfolgerin der ZX1

  1. Panasonic Lumix DMC-ZX3 - würdige Nachfolgerin der ZX1
  2. Datenblatt
Panasonic Lumix DMC-ZX3

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Panasonic Lumix DMC-ZX3

Wie die Vorgängerin ZX1 bringt die ZX3 ein superweitwinkliges 8-fach-Zoomobjektiv in einem 26 mm flachen Aluminiumgehäuse unter. Am Design hat sich so gut wie nichts geändert - abgesehen davon, dass es neben der silbernen, schwarzen, roten und blauen zusätzlich eine braune Variante gibt. Was die inneren Werte betrifft, gibt es dagegen durchaus einige Neuerungen: Statt 12 drängen sich bei der ZX3 nun 14 Megapixel auf dem 1/2,3-Zoll-Sensor. Der Pixeldurchmesser ist dadurch von etwa 1,6 auf 1,4 μm geschrumpft.

Panasonic hat auch an der Signalverarbeitung gearbeitet. Sie analysiert das Motiv und versucht, sich Pixel für Pixel auf entscheidende Bildbestandteile einzustellen. Sie will Kanten betonen, Details akzentuieren und das Rauschen in unscharfen Bereichen unterdrücken - mit dem Ziel, überall den bestmöglichen Kompromiss zwischen Scharfzeichnung und Überschärfung, zwischen Rauschreduktion und Texturverlust zu finden. Im Vergleich zur Vorgängerin ZX1 bringt ihr das im Messlabor nur wenig. Mehr dazu unter "Bildqualität".

Außerdem unterstützt die ZX3 die neuen SDXC-Speicherkarten und beherrscht neben dem Quicktime-Motion-JPEG- auch das platzsparende AVCHD-Lite-Format, mit dem sie knapp 30 Minuten lange Filme am Stück aufnehmen kann - bei der ZX1 war nach 15 Minuten Schluss. Neu ist auch der separate Videoauslöser, der sich auf der Kamerarückseite befindet. Im Wiedergabemodus kann der Fotograf einzelne Clips teilen und Ausschnitte löschen. Über die miniHDMI-Schnittstelle gelangt das Material direkt zum HD-Fernseher.

Laut Panasonic soll der Autofokus dank des überarbeiteten Bildprozessors schneller arbeiten. Die Messwerte bestätigen das. Die ZX1 löst im Tele nach 0,39 statt 0,64 s aus, im Weitwinkel nach 0,33 statt 0,38 s. Die AF-Trefferquote bleibt gegenüber der ZX1 unverändert bei einem einzigen Fehlschlag im Lowlight-Test. Das 2,7-Zoll-Display zeigt eine rauscharme Vorschau, auf die Verwacklungswarnung ist Verlass. Dank des leicht ausgeformten Griffs liegt die ZX3 gut in der Hand. Positiv auch die feinen Zoomstufen und die große Schrift des Schnellzugriffs- und Hauptmenüs.

Bildqualität: Obwohl die ZX3 zwei Millionen Pixel mehr vorweisen kann, löst sie im Weitwinkel nur minimal höher, im Tele sogar etwas weniger hoch auf als die ZX1. Sowohl die ZX1 als auch die ZX3 zeigen im Klassenvergleich ein recht passables Rauschverhalten (1,3/2,2 VN bei ISO 100/400) und eine ordentliche Textur (ZX3: 0,5/0,6 Kurtosis; ZX1: 0,4/0,5 Kurtosis). Die chromatische Aberration ist allerdings bei der ZX3 etwas ausgepräter, führt zu 0,8 bis 1,0 Pixel breiten Farbsäumen.

Fazit: Wer gerne mit seiner Kompaktkamera filmt und dabei auch längere Videos am Stück aufnehmen will, fährt mit der neuen ZX3 für 290 Euro besser. Wer die Videofunktion nur gelegentlich nutzt, kann ohne Bedenken zur älteren ZX1 greifen, die derzeit etwa 80 Euro weniger kostet und im Fotomodus eine ebenbürtige Bildqualität bietet.

Panasonic Lumix DMC-ZX3

HerstellerPanasonic
Preis280.00 €
Wertung66.0 Punkte
Testverfahren1.5

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