Testbericht

Panasonic Lumix DMC-LX2

Die Panasonic Lumix DMC-LX2 kostet zwar 450 Euro, dafür bietet die Panoramakamera ausgefeilte Technik und eine entsprechend überzeugende Leistung, die ihr den Testsieg einbringen.

  1. Panasonic Lumix DMC-LX2
  2. Datenblatt
Panasonic Lumix DMC-LX2 Vorderseite

© Archiv

Panasonic Lumix DMC-LX2 Vorderseite

Die Panasonic Lumix LX2 tritt die Nachfolge der LX1 an und wartet mit einem 10-Megapixel-16:9-Sensor auf, der echte Panoramaaufnahmen ermöglicht. Da ColorFoto die Auflösung entsprechend den ISO-Normen über die Bildhöhe bestimmt, wird die Kamera als 7-Megapixel-Modell eingestuft. Die zusätzlichen Bildpunkte erweitern links und rechts das Bild und ermöglichen so das Panormaformat. Auch der mit satten 210 000 Pixeln auflösende Monitor zieht sich bei einer Höhe von 3,4 cm auf stolze 6 cm Länge. Verpackt ist das Ganze in ein edles schlichtes Gehäuse in Metalloptik. Das Bildformat kann der Fotograf über einen Schieberegler am Objektiv zwischen dem üblichen 4:3-, dem KB-Standard 3:2- und dem breiten 16:9-Format einstellen. In diesem Format beträgt die vergleichbare Kleinbildbrennweite des Zooms 28-112 mm - und damit gehört auch die LX2 zu den raren Weitwinkelkameras. Ein weiterer Schieber für die Fokuswahl liegt auf dem Objektiv. Neben dem Autofokus bietet er einen manuellen Fokus, den eine Lupe zur Schärfefindung unterstützt. Wie bei Panasonic üblich, verhindert ein optischer Bildstabilisator das Verwackeln der Aufnahmen. Wie die Kodak P712 bietet auch die LX2 neben einer Programmautomatik eine Blenden- und Zeitautomatik sowie einen manuellen Modus. Den professionellen Ansatz unterstreicht das Speicherformat: Außer JPEG ist auch RAW möglich. Als Zubehör bietet Panasonic Cardreader für LCD-Fernseher und DVD-Recorder an - schließlich sind die modernen TV-Geräte ebenfalls für das 16:9-Format ausgelegt. Eine clevere Möglichkeit für Diaschauen auf dem TV-Gerät.

Panasonic Lumix DMC-LX2 Rückseite

© Archiv

Entsprechend dem breiten Sensor hat die Lumix LX2 auch einen breiten Monitor, um die 16:9-Aufnahmen darzustellen. Der optische Bildstabilisator arbeitet in zwei Modi.

Technisch kann die Lumix LX2 mit einer guten ISO-100-Auflösung und geringem Farbrauschen bei ISO 400 überzeugen. Wie bei den anderen Panasonic-Kameras mit dem neuen Rauschunterdrückungsalgorithmus fällt allerdings auch bei der LX2 die ISO 400-Auflösung sichbar ab.

Zudem gelingt der Weißabgleich mit 7 Delta RGB nicht so gut. 1,3 s nach dem Einschalten ist sie aufnahmebereit und nach weiteren 0,62 s hat sie das Objekt fokussiert und ausgelöst.

Panasonic Lumix DMC-LX2 Auflösungsdiagramm

© Archiv

Panasonic Lumix DMC-LX2

HerstellerPanasonic
Preis550.00 €
Wertung59.5 Punkte
Testverfahren1.4

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