Testbericht

Panasonic Lumix DMC-FZ7

Mit Gehäuseabmessungen von 113 x 72 x 88 mm gehört die FZ7 zu den kleinsten Megazoomkameras. Das 12fach-Zoomobjektiv vor dem 6-Megapixel-CCD stammt wie beim geringfügig größeren Vorgänger FZ5 mit 5 Megapixeln von Leica.

  1. Panasonic Lumix DMC-FZ7
  2. Datenblatt
Panasonic Lumix DMC-FZ 7 Vorderseite

© Archiv

Panasonic Lumix DMC-FZ 7 Vorderseite

Auch bietet das 2,8-3,2/ 36-432-mm-Zoom den bei Panasonic üblichen optischen Bildstabilisator. Gezoomt wird bei der Miniaturausgabe der FZ30 allerdings ohne Zoom- und Schärfering, sondern per Wippe. Dennoch überzeugt das Zusammenspiel zwischen Zoommotor und Wippe. Die Positionierung erfolgt flott und in sehr präziser Abstufung. Das innenfokussierende Objektiv eignet sich für Vorsätze wie Polfilter. Allerdings ist zur Befestigung ein spezieller Tubus nötig. Der 6-Megapixel-CCD ist anders als bei dem Panasonic-Edelmini LX1 im 4:3-Format ausgelegt. Wird auf 16:9-Format umgeschaltet, sind die Bilder breiter, in der Höhe wird jedoch das Bild beschnitten und fallen Pixel weg.

Neu und ergonomisch besser positioniert wurden die Bedienelemente, so dass das 360-Gramm-Modell sicher in der Hand liegt. Die flache Kamera ist besonders für kleinere Hände geeignet. Auf der Kameraoberseite liegen Modusrad, Auslöser und die Schnellzugriffstasten für Serienschuss und den Bildstabilisatormodus. Hinten gibt's Tasten für Display-Einblendungen, Menüzugriff, Blenden- und Blitzkorrektur und die Navigationstasten.

Der manuelle Fokus ist ebenfalls direkt im Zugriff. Beim manuellen Fokussieren steht dem Anwender eine neue Aufnahmelupe bereit, deren Position frei wählbar ist. Für eine gute Beurteilung wünscht sich der Fotograf jedoch eine höhere Monitorauflösung - diese liegt trotz einer LCD-Diagonale von 2,5 Zoll bloß bei zu niedrigen 114000 Pixeln. Leider bietet der optische Sucher kein schärferes Bild. Dagegen überzeugen die gute Farbdarstellung und das Rauschverhalten des Displays. Der eingebaute Blitz wird über eine extra Taste aktiviert, Erst dann springt er aus seinem Blitzköfferchen. Die Einstellung von Blende und Zeit ist bei der FZ7 kein Kunststück mehr, wie bei den Vorgängermodellen. Und vor allem schneller ist die FZ7 geworden: 2,6 s bis zum Start und eine halbe Sekunde Auslöseverzögerung. Mit Blick auf die insgesamt hohe Auflösung überrascht der etwas schlechtere Wert für die Telestellung in der Bildmitte bei ISO 100 - offensichtlich ein Problem der Scharfzeichnung. Beim Rauschen erreicht die Panasonic die klassenübliche Werte. Das heißt: Der Signalrauschabstand bei ISO 100 ist ok und bei ISO 400 zu niedrig - Kauftipp Telezoomkamera.

Panasonic Lumix DMC-FZ 7 Auflösungsdiagramm

© Archiv

Die Schärfekurven sind generell gut, mit der Eigenart, dass dieTelestelung mittig am schwächsten abschneidet (blau).

Panasonic Lumix DMC-FZ7

HerstellerPanasonic
Preis270.00 €
Wertung54.5 Punkte
Testverfahren1.4

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