Testbericht

Panasonic Lumix DMC-FX3

Die Panasonic Lumix DMC-FX3 ist eine schöne Kamera, die mit 260 Euro auch nicht mehr kostet als manch andere dieser Pixelklasse ohne Bildstabilisator. Das starke Rauschen verhindert einen Kauftipp.

  1. Panasonic Lumix DMC-FX3
  2. Datenblatt
Panasonic Lumix DMC-FX3 Vorderseite

© Archiv

Panasonic Lumix DMC-FX3 Vorderseite

Die FX3 ist zusammen mit der Canon Ixus 800 IS eine der kompaktesten Kameras mit Bildstabilisator auf dem Markt, und trotz dieses Sonderfeatures günstig. Die kleine Kamera besticht durch eine schlichte, klare Design-Linie. Auf der Stirnseite liegen neben der Einschalttaste der Zoomhebel mit innenliegendem Auslöser, das Moduswahlrad und die Einschalttaste für den Bildstabilisator. Dieser bietet panasonictypisch zwei Funktionsweisen an: Bei der ersten arbeitet er ununterbrochen, während er im zweiten Modus erst beim Auslösen reagiert. Empfehlenswert ist Stufe 2, da hier für die Aufnahme der größte Korrekturspielraum zur Verfügung steht. Bei einer Höchstempfindlichkeit von ISO 400 in der Programmautomatik ist das eine gute Unterstützung für den 3x-Zoom. Der durchläuft das Brennweitenspektrum von 35 bis 105 mm geräuschvoll, aber in gut unterteilten Schritten. Der 2,5-Zoll-Monitor auf der Rückseite gibt die Aufnahmesituation brillant und rauscharm wieder, obwohl ihm nur 115 200 Pixel zur Verfügung stehen. Ein Knopf verstellt die Displayhelligkeit und den Sichtwinkel, wodurch die Kamera Überkopf-Aufnahmen ermöglicht. Rechts neben dem Display sitzen die Funktionstasten, die den Fotografen unter anderem in das übersichtliche Menü leiten. Dort findet sich auch die Tonaufnahme für 5 s Begleittext zu jedem Bild. Die FX3 vignettiert im Weitwinkel mit 1,2 Blenden sichtbar, reduziert diesen Bildfehler in den anderen Brennweiten aber deutlich. Sie ist mit 1,3 s schnell einsatzbereit, braucht aber 0,7 s bis sie das Bild aufnimmt.

Panasonic Lumix DMC-FX3 Rückseite

© Archiv

Über das Menü kann der Fotograf die Einstellung für den Weißabgleich manuell variieren und diesen über eine Skala zwischen Rot und Blau einstellen.

Sehr gut ist die geringe Randabschattung des Blitzes von 0,8 Blenden, der allerdings nur eine Leitzahl von 4 erreicht. Räume lassen sich damit nicht ausleuchten. Die Auflösung ist gut und kann mit dem Auflösungsvermögen der 7-Megapixel-Konkurrenz mithalten. Das starke Rauschen kostet die FX3 allerdings einen Kauftipp. Als einziges Lumix-Modell arbeitet die FX3 noch ohne die neue Rauschunterdrückung von Panasonic.

Panasonic Lumix DMC-FX3 Auflösungsdiagramm

© Archiv

Panasonic Lumix DMC-FX3

HerstellerPanasonic
Preis190.00 €
Wertung44.0 Punkte
Testverfahren1.4

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