Testbericht

Panasonic Lumix DMC-FS45 im Test

Die Panasonic Lumix DMC-FS45 gehört in die Einsteigerkategorie und reißt mit einem Straßenpreis von deutlich unter 150 Euro keine gigantischen Löcher in die Kasse.

  1. Panasonic Lumix DMC-FS45 im Test
  2. Datenblatt
Panasonic Lumix DMC-FS45

© Panasonic

Panasonic Lumix DMC-FS45

Pro

  • preiswert
  • übersichtliches Menü

Contra

  • sehr kleine Tasten

Mit den Abmessungen von 96 x 58 x 20 mm und einem Fliegengewicht von gerade mal 120 Gramm gehört die Panasonic Lumix DMC-FS45 zu den Winzlingen, zu denen, die wirklich immer dabei sind.

Die Panasonic Lumix DMC-FS45 gleicht ihrem Schwestermodell FS40 fast wie ein Ei dem anderen und auch die Beschreibung klingt fast identisch. Man hält sie gerade so zwischen drei Fingern. Bei diesem Gewicht, so scheint es, ist mehr auch nicht erforderlich. Auch die neun mikroskopisch kleinen Erhebungen an der Kamerarückseite verbessern das Haltegefühl nicht wirklich.

Sechs Tasten, zwei Schiebeschalter und ein Vierwegtaster, damit kommt man zurecht und auch die Qualität der Bedienelemente ist in Ordnung. Nicht in Ordnung ist bei diesem Modell die Kennzeichnung der Tasten. Die Symbole auf den Tasten sind silberglänzend, die Tasten selbst silbermatt, die Symbole dadurch kaum zu erkennen.

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Handliche Kamera - kleines Display

Positives gibt es zum Menü festzuhalten: Es ist verständlich und übersichtlich angeordnet. Leider merkt sich das Hauptmenü den zuletzt bearbeiteten Menüpunkt nicht, das erfordert beim nächsten Anschalten unnötige Tastarbeit. Schneller einstellen lassen sich Werte über das Quickmenü - und das merkt sich auch die zuletzt bearbeitete Position. Gut so.

Ratgeber: So funktionieren moderne AF-Antriebe

Das Display ist gegenüber dem der FS40 (2,7 Zoll) mit 3 Zoll etwas größer. Die Displayauflösung ist mit 76.666 RGB-Pixeln jedoch gleich geblieben und nicht mehr wirklich zeitgemäß. Schrift und Symbole sind von ausreichender Größe und gut zu erkennen, als knackscharf kann man das Display jedoch nicht bezeichnen - es grieselt bereits leicht. Aber einen Tod muss man beim Preiskampf halt sterben.

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Das Leica-Objektiv reicht von guten 24 mm  bis 120 mm (KB). Das ist für die kleine Kamera ordentlich und praxisgerecht. Die Lichtstärke von 2,5 bei der kurzen Brennweite ist gut, bei 120 mm fällt sie aber auf müde 6,4 ab.

Videos auf Knopfdruck

Das Stativgewinde, eine Kunststoffbuchse, sitzt am äußersten Rand. Vermutlich wird dieser Kameratyp selten auf einem Stativ festgezurrt werden. Zumal sie auf ebener Fläche ohne fremde Hilfe ganz passabel steht, auf den kleinen Noppen an der Kameraunterseite.

Wichtiger für die anvisierte Zielgruppe sind Software-Features wie eine Miniaturisierung, eine Porträt-Retusche auf Knopfdruck oder der Schwenkpanorama-Modus. Der Lithium-Ionen-Akku wird in der Kamera geladen, Videos speichert die Panasonic FS45 mit 1.280 x 720 Pixeln und im Format MP4. Sehr praktisch ist die Video-Starttaste, die einen zügigen Start der Videoaufnahme erlaubt, ohne dass im Menü herum gesucht werden muss.

Vom 1 / 2,3 Zoll großen 16-Megapixel-Sensor erwarten wir natürlich keine Wunderdinge, er schwimmt im Mainstream mit und macht wenig besser oder schlechter als die vielen anderen kleinen Powershots, Coolpix, Cybershots und wie sie alle heißen. Wenn bei genügend Licht mit geringer Empfindlichkeit fotografiert wird, können sich die Bilder durchaus sehen lassen. Schon bei ISO 400 wird es rauschig und alles darüber taugt nur für das Datenblatt. Aber auch das ist die Regel in dieser Sensor-und Preisklasse.

Fazit

Die Panasonic Lumix DMC-FS45 ist ein weiterer Handschmeichler, der keine Neuigkeiten bietet, dafür einen realen Gegenwert fürs Geld.

Panasonic Lumix DMC-FS45

HerstellerPanasonic
Preis120.00 €
Wertung38.0 Punkte
Testverfahren1.6

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