Sat-Receiver

Pace TDS 866 Sky+ im Test

Ja, er ist ein Sat-Receiver. Nein, er ist kein Hybrid-Receiver, obwohl zum kleinen Teil dann doch. Die Rede ist vom neuen Empfangsgerät des Pay-TV-Anbieters Sky.

Pace TDS 866 Sky+

© Josef Bleier, Andreas Greil, Stefan Rudnik

Pace TDS 866 Sky+

Pro

  • 2TB externe Festplatte
  • Doppel-Tuner

Contra

  • kein Web-Portal

Der Receiver ist der Nachfolger des Pace TDS 865. Von außen ist der Neue mit der Bezeichnung TDS 866 kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Lediglich bei den Anschlüssen auf der Rückseite sind eine USB- und eine eSATA-Schnittstelle dazugekommen. 

Externe Festplatte für Sky Anytime

Die braucht er auch, um die dazugehörige externe Festplatte mit einer Kapazität von satten zwei Terabyte anzusteuern. Wie ein Doppeldecker kommt die Einheit daher, denn der Receiver findet auf der Festplatte Platz. Damit das Ganze auch richtig passt und nicht verrutscht, sind entsprechende Aussparungen an der Gehäuseoberseite vorhanden, in die die Füße des Receivers eingelassen werden.

Der Speicher der Festplatte ist mehr als ausreichend. Die Hälfte, ein Terabyte, steht zur freien Verfügung, während die andere Hälfte für Sky Anytime reserviert ist. Über Nacht werden kontinuierlich redaktionell ausgewählte Programm-Highlights auf die Festplatte geladen.

Pace TDS 866 Sky+, home entertainment, set-top-box

© Josef Bleier, Andreas Greil, Stefan Rudnik

Der über Sky+ verfügbare On-Demand- Service Sky Anytime wurde enorm erweitert.

Programmierung über Sky Go

Der Sky-Receiver besitzt kein Web-Portal und kann deshalb nicht als reinrassiger Hybrid-Receiver bezeichnet werden. Aber er findet dennoch dank seiner Ethernet-Buchse Anschuss ans Internet, wenngleich nur beschränkt. An dieser Stelle kommt die Sky-eigene App Sky Go ins Spiel, die es momentan nur für iOS-Geräte gibt.

Kabel-Receiver: Humax HD-FOX C im Test

Über den neuen interaktiven Programmführer Sky Guide auf Sky Go können Kunden, die Sky über Satellit empfangen, dank Mobile Record jetzt von überall über Computer, iPad, iPhone oder iPod touch die Aufnahme ihrer Lieblingssendungen für den Sky+ Receiver programmieren. Das Ganze funktionierte in unserem Test einwandfrei, die Wunschsendung wurde schnell und sicher programmiert und selbstverständlich aufgezeichnet.

Tuner und Anschlüsse

Wie das Vorgängermodell besitzt der Neue einen Doppel-Tuner. Das bedeutet, dass man ein Programm sehen kann, während ein anderes aufgezeichnet wird. Bei den Umschaltzeiten landete der Pace-Receiver im oberen Drittel und kann gerade noch als schnell bezeichnet werden. Die Tuner-Empfindlichkeit könnte besser sein und damit mehr Reserven anbieten. In Sachen Anschlüsse bietet der Pace-Receiver nichts Besonderes. Einen YUV-Ausgang gibt es nicht. Dafür gelangt analoges Video über Scart als FBAS-, S-Video- oder RGB-Signal zum Endgerät. 

Die Bildschirmmenüs wirken aufgeräumt und ansprechend. Der elektronische Programmführer (EPG) bietet viele Möglichkeiten, seine Lieblingssendung zu finden. Gut dabei ist, dass nach vielen Kategorien gesucht werden kann.

Fazit

Mit seiner 2 Terabyte großen externen Festplatte ist der Sky+ Receiver bestens für HD-Material gerüstet.

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