Testbericht

Olympus mju-7040 - für Einsteiger

  1. Olympus mju-7040 - für Einsteiger
  2. Datenblatt
Olympus mju-7040

© Archiv

Olympus mju-7040

Die Olympus μ-7040 sieht in ihrem zweifarbigen Gehäuse dezent modern aus und ist sichtlich robuster als die rund 30 Euro günstigere, 6 mm flachere Olympus μ-5010 . Im Vergleich zu der bietet die μ-7040 ein relativ großes 3-Zoll-Display und statt des 5-fach- ein 7-fach-Zoom mit 28 bis 196 mm Brennweite (KB-äquivalent). Dem derzeitigen Trend entsprechend hat die μ-7040 einen 1/2,3-Zoll-Sensor mit 14 Millionen besonders kleinen Pixeln, eine HD-Videofunktion und eine miniHDMI-Schnittstelle zum Anschluss an den HD-Fernseher. Außerdem gibt es die momentan angesagten Automatikfunktionen, etwa eine Szenenerkennung, einen Beauty-Shot-Modus für die automatische Retusche, Verfremdungsfilter wie Popart, Lochkamera oder Fish-Eye und einen Schwenkpanorama-Modus.

Die Olympus μ-7040 verzichtet auf viele manuelle Einstellmöglichkeiten, unter anderem auf die Blitzlichtkorrektur und Regler für Schärfe, Kontrast und Farbsättigung. Der Fotograf hat weder Einfluss auf die Belichtungsmessmethode noch auf den Fokus, was in abgedunkelten Räumen zum Problem werden kann - der Autofokus versagt dort nämlich relativ häufig.

Das Bedienkonzept sieht eine separate Taste zum Abruf des integrierten Guides vor. Dort findet der Neuling beispielsweise Erklärungen zum "Bilder aufnehmen" oder "Autofokus" und kann sich mit "Kamera kennenlernen" die Funktionalität der μ-7040 erläutern lassen - eine Hilfestellung, die anfangs den Blick ins Handbuch ersparen mag. Auf Dauer hätten wir die Taste lieber für die Belichtungskorrektur genutzt, zumal das Menü bei jedem Öffnen zunächst zum Aufnahmemodus und nicht zum zuletzt genutzten Eintrag springt.

Bildqualität: Wie viele Kameras, die mit 1/2,3-Zoll-Sensor und 14 Megaxpixeln arbeiten, löst die Olympus μ-7040 in der Bildmitte relativ hoch auf (1026 bis 1379 LP/BH), lässt jedoch an den Ecken deutlich nach (558 bis 949 LP/BH). Die ISO-400-Aufnahmen zeigen ein leicht überdurchschnittlich starkes Luminanzrauschen (2,6 VN). Dabei bleibt der Kurtosis-Wert unter 1, was auf einen im Klassenvergleich moderaten Texturverlust und eine passable Feinzeichnung hinweist (Kurtosis 0,6/0,9 bei ISO 100/400). Zwischen hellstem und dunkelstem darstellbaren Bereich liegen 9 (ISO 100) bzw. 7,3 Blenden (ISO 400).

Fazit: Die Olympus μ-7040 setzt optische Akzente und richtet sich an Einsteiger, die den Wert eines integrierten, per Tastendruck abrufbaren Kurzhandbuchs schätzen. Positiv werten wir den schnellen Autofokus und den vergleichsweise schwachen Texturverlust. Mit 58,5 Punkten schneidet die μ-7040 insgesamt überdurchschnittlich ab.

Olympus µ-7040

HerstellerOlympus
Preis190.00 €
Wertung58.5 Punkte
Testverfahren1.5

Mehr zum Thema

Test Olympus Stylus Tough TG-2
Outdoor-Kompaktkamera

Mit der Stylus Tough TG-2 verspricht Olympus "maximale Robustheit für extreme Situationen". Und auch die inneren Werte klingen interessant.
Olympus Stylus TG-830 Test - Review
Kompaktkamera

Stoßfest, wasserdicht, frost- und bruchsicher: Die Olympus TG-830 lockt mit Robustheit. Doch wie steht es um Bedienung und Bildqualität?
Olympus Stylus 1 Test
Kompaktkamera

Mit ihrem Sucher setzt die Olympus Stylus 1 im Test neue Maßstäbe in der Kompaktkamera-Klasse. Auch sonst kann die Edelkompakte überzeugen.
Olympus Stylus SH-1
Kompaktkamera

Sie sieht aus wie eine PEN, ist aber eine klassische Kompakte: Die Olympus Stylus SH-1 verbindet zwei Welten in einer Kamera. Im Test zeigt sie, was…
Olympus Pen E-PL7 im Test
Testbericht

Die Olympus Pen E-PL7 erweist sich im Test als schnelle Systemkamera in einem edlen Metallgehäuse. Wir zeigen, was die Kompaktkamera sonst noch…