SSD-Testbericht

OCZ Vertex 4 im Test

OCZ schickt die Vertex 4 in unser Testlabor. Die 256-GB-SSD kommt mit einem neuen Controller und einem äußerst attraktiven Preis. Details lesen Sie im Test.

OCZ Vertex 4

© Hersteller/Archiv

OCZ schickt die Vertex 4 in unser Testlabor. Die SSD kommt mit einem neuen Controller und einem äußerst attraktiven Preis. Details lesen Sie im Test.

Pro

  • Transferraten
  • Lesegeschwindigkeit

Contra

  • Wärmeentwicklung
  • CPU-Belastung

Fazit

Mit einem GByte-Preis von deutlich unter einem Euro und sehr guter Leistung ist die Vertex 4 ein echtes Schnäppchen!

Wer überleben will, muss die bessere Strategie haben. Das lehrt uns Darwin. Und auch OCZ hat sich dieses Lehrsatzes erinnert, denn wenn es um erstklassige und bezahlbare SSDs geht, braucht man vor allem einen guten Controller - und den hat man jetzt bei OCZ. Speicherriegel stellt man ohnehin nicht selber her, sondern kauft sie zu. Unlängst hat OCZ aber auch noch die Firma Indilinx - einen Controller-Hersteller - erworben. Die Vertex 4 ist also nicht mit dem weit verbreiteten SandForce-, sondern mit einem Indilinx-Everest-Controller bestückt.

Ratgeber: Die SSD-Tuning-Tools der Hersteller

Wir haben die Vertex 4 mit aktueller Firmware (Version 1.5) auf den Prüfstand gestellt. Die maximalen Transferraten sind außerordentlich schnell. Insbesondere beeindruckt die maximale Schreibgeschwindigkeit von 490 MByte/s, die schon bei 256 KByte großen Dateien erreicht wird. Auch die sequenzielle Schreib- und Lesegeschwindigkeit gehört zu den besten, die wir im PC-Magazin-Testlabor bis heute gemessen haben. Die Zugriffszeit könnte aber etwas flotter sein.

Ein weiterer Schwachpunkt: Die Wärmeentwicklung ist vergleichsweise hoch - zehn Grad über der Umgebungstemperatur - und die CPU-Belastung beim Lesen ist mit 8,5 Prozent ebenfalls recht happig. Die 256-GB-SSD Vertex 4 von OCZ kostet rund 200 Euro.

 

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