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Testbericht O&O BlueCon 9

Mit der Software BlueCon (Version 9) geben die Windows-Spezialisten der Berliner Softwarefirma O&O den Systemprofis eine Lösung an die Hand, die sich in unseren Testumgebungen schon häufig als die letzte Rettung erwiesen hat.

Neben der Reparatur eines Systems, das beispielsweise nach der Installation eines fehlerhaften Treibers nur noch mit einem Bluescreen oder überhaupt nicht mehr startet, sind unter anderem auch Zugriffe auf die Benutzerdaten und Reparaturen beschädigter Dateisysteme möglich. All dies geschieht dabei aus einem Windows-Live-System heraus, das der Administrator ganz nach Wunsch von einer CD/DVD oder auch einem USB-Stick am entsprechenden PC startet.

Zu den Neuheiten in dieser Version gehört neben der Integration der O&O-Software DiskRecovery 7.1 auch die Verfügbarkeit des Firefox-Browsers in der Version 8 (bisherige Releases von BlueCon waren mit einer sehr alten 2.0.0.2-Version ausgestattet). Wer nicht die normale Admin-Version der Lösung wählt, sondern zur Admin Plus Edition greift, bekommt sogar noch die Disk-Imaging-Lösung des Herstellers in der Server-Edition 6.0 hinzu.

Fazit:

O&O BlueCon haftet nicht zu Unrecht der Ruf eines Schweizer Taschenmessers für Windows-Administratoren an: Kaum eine selbst erstellte DVD mit einem Windows-PE-System kann diese Funktionsvielfalt bieten. Das hat natürlich seinen Preis.

TESTURTEIL

O&O BlueCon 9

ab 1090 Euro; www.oo-software.com/de

Betriebssysteme: Windows XP bis Windows Server 2008 R2 (alle Editionen/ 32- und 64-Bit)

Besonderheiten: Unterstützung von Hyper-V ermöglicht den Einsatz in virtuellen Umgebungen.

Gesamtwertung: gut 80 %

 
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