Testbericht

Notebooks: Notebooks bis zwei Kilogramm

Sie sind kaum größer als ein Notizblock und doch vollständige PCs.
Wie mobil sind die neuen Notebooks, und stimmt das Preis-Leistungs- Verhältnis? Unser Test gibt Auskunft.

Notebooks: Notebooks bis zwei Kilogramm

© Testlabor Printredaktionen

Notebooks: Notebooks bis zwei Kilogramm

Einen echten Verlierer gibt es in diesem Test nicht. Alle Hersteller bieten Lösungen an, die mobiles Arbeiten erlauben.

Das Layout der Tastatur überforderte einige Hersteller: Der geringe Platz verleitet dazu, Tasten an Stellen anzuordnen, wo sie nicht hingehören, oder Tasten einfach etwas schmaler auszuführen. Zu Problemen hat dies jedoch nur bei den Systemen geführt, die die Tasten zwischen L und [Enter] schmaler gemacht haben. Auch die Ausstattung lässt vereinzelt zu wünschen übrig. Wenn ein Notebook ausgeliefert wird, sollte die Ausstattung zumindest so vollständig sein, dass das Grundsystem aus Betriebs-system, Treibern und Dienstprogrammen wieder hergestellt werden kann. Dies ist jedoch nicht möglich, wenn eine Recovery-CD beiliegt, das CD-ROM-Laufwerk jedoch separat gekauft werden muss. Das beste Gesamtkonzept weist das Samsung NV 5700TX auf. Es überzeugt nicht nur durch gute Leistungen. Auch die Einsatzmöglichkeiten sind umfangreich. Und selbst bei angeschlossener Docking Station ist das Notebook immer noch kompakt und mit 2493 Gramm noch akzeptabel schwer. Dass eine gelungene Ausstattung sowohl in der Hardware als auch in der Software möglich ist, ohne dass der Preis jenseits von 5000 Mark liegen muss, zeigt Xeron. Mit dem Viago III bietet es eine gute Lösung zu einem fairen Preis. Auch das Konzept von Compaq ist interessant. Der Multiport auf dem Gehäusedeckel des Evo 400C erlaubt es, Funklösungen einzubauen, ohne dass weitere Schächte belegt werden. Auch die Leistungswerte sind sehr gut. Nur die Mobilität ist eingeschränkt: Der Standardakku hält nicht lange. Das Evo 400C ist das einzige Notebook in diesem Test, das auf die Docking Station mit zusätzlichem Akku gesetzt werden kann. Dennoch: 8000 Mark sind zu viel. Die Tendenz, dass die kleinen Technikwunder in Preisbereichen unter 5000 Mark erhältlich sind, dürfte den Druck auf einzelnen Anbieter verstärken, die sich noch weit über dieser Grenze bewegen.

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