Testbericht

Notebooks: Die Routiniers

Das Erscheinungsbild des VM8100XTD ist elegant und das Gehäuse solide verarbeitet. Auch die Tastatur ist gut gewählt. Der Anschlag ist gut und der Hub der einzelnen Tasten ausreichend lang. Die Sondertasten sind für den Zehn-Finger- Betrieb ideal.
Im Inneren des VM8100XTD finden sich keine Überraschungen. Die verbaute Hardware ähnelt der von bereits vorgestellten Notebooks. Als Chipsatz kommt der SiS 630 zum Einsatz, der mit einem Intel Pentium III mit 1000 MHz und 128 MByte Arbeitsspeicher die Basis des Geräts darstellt. Als Festplatte kommt die IC25N020A von IBM zum Einsatz, die 19077 MByte an Speicherplatz zur Verfügung stellt. Das DVDROM- Laufwerk kommt von Toshiba. Für interne Erweiterungen ist noch ein Steckplatz für ein weiteres Speichermodul vorhanden und ein PC-Card- Schacht, der wahlweise eine Typ-II- oder eine Typ-III-Karte aufnehmen kann.

Notebooks: Die Routiniers

© Testlabor Printredaktionen

Notebooks: Die Routiniers

In dieser Konfiguration findet sich das Samsung-Notebook in vollkommen unterschiedlichen Positionen innerhalb des Testfeldes. Im Transfertest der Harddisk liegt es mit einem Abstand von nur 600 KByte/s zum zweitplazierten Notebook auf dem letzten Platz. Die Transferrate des DVD-ROM-Laufwerks ist die beste im Testfeld. Doch auch hier trennen die verschiedenen DVD-Laufwerke nur wenige KByte/s. Im Laufzeittest belegt es Rang 3 und wird nur vom Fujitsu-Siemens-Notebook mit mobiler CPU und vom Asus- Notebook mit deutlich kleinerem Display übertroffen.

Im ausgeschalteten Zustand benötigt das VM8100XTD 151 Minuten, bis es wieder einsatzbereit ist, im Betrieb sind es fast sechs Stunden.

Das VM8100XTD ist ein elegantes und solides Basisgerät, das in keiner Disziplin Schwächen zeigt.

Nur der Prozessorlüfter missfällt: Bei allen Notebooks sind die verursachten Geräusche ein gleichbleibendes Strömungsgeräusch der Luft. Beim VM8100XTD wird das Geräusch nicht durch die zirkulierende Luft, sondern durch den Lüfter verursacht und ist nicht gleichmäßig, sondern hört sich an wie ein Rad, das mit einer Unwucht läuft. Immerhin hat Samsung bereits angekündigt, nachzubessern.

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