Testbericht

Notebooks: Die Routiniers

Das Amilo M6500CD ist so leise, dass es im Betrieb kaum wahrzunehmen ist. Nur ein sanftes Surren verrät, dass es aktiv gekühlt wird. Doch es erreichte während der Performance-Tests einen Spitzenwert von 51°C an einigen Punkten auf der Geräteunterseite. Dass sich das Gerät an private Anwender richtet, zeigt sich in der Ausstattung. An Software liegt einiges bei, was einen sofortigen Start ermöglicht. Neben Windows ME finden sich Works 2000 und Word 2000 von Microsoft.

Notebooks: Die Routiniers

© Testlabor Printredaktionen

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Das Knowledge Kit enthält folgende Programme: English und French Tutor, Simply Translating, Wall Street Tycoon, Virtual CD und Photo Express. Damit lassen sich nicht nur die Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und Französisch verbessern, sondern auch Briefe übersetzen, das Depot verwalten oder private Bilder bearbeiten.

Auch die Hardware zeigt die Orientierung am Consumer-Markt. Es fehlt ein Netzwerkanschluss. Sonst ist die Ausstattung nahezu vollständig. Mit zwei USB-Ports, einem PS/2-Anschluss, einer seriellen und einer parallelen Schnittstelle sowie einem S-Video- Ausgang und einem Mikrofon-Eingang sowie einem Kopfhörer-Ausgang sind ausreichend Anschlüsse für beliebig viele externe Geräte vorhanden.

Fest integriert sind das Disketten- und das CD-ROM-Laufwerk. Beide lassen sich nicht ausbauen und durch andere Laufwerke ersetzen. Für weitere Funktionen muss auf die beiden PC-Card- Schächte zurückgegriffen werden. Hier können Sie wahlweise zwei Karten des Typs II oder eine des Typs III einsetzen. Neben CardBus-kompatiblen Karten sind auch Zoomed-Video-Karten verwendbar.

Für die Darstellung auf dem 14,1- Zoll-Display ist der Grafikchip Silicon Motion Lynx 3D zuständig. Als Videospeicher stehen ihm 8 MByte zur Verfügung. Damit ist das Amilo neben dem Sony das einzige Notebook in diesem Test, das nicht mit einer integrierten Grafiklösung und Shared Memory arbeitet. Ebenfalls einzigartig in diesem Test ist die Verwendung einer mobilen Intel-CPU. Es verwendet einen Mobile Pentium III mit 800 MHz. Als Arbeitsspeicher sind 128 MByte eingesetzt. Für die Aufnahme von einem weiteren Speichermodul steht noch ein So- DIMM-Sockel zur Verfügung. Die Fujitsu- Festplatte bietet mit 10 GByte gerade noch ausreichend Platz und erreicht gute Transferleistungen.

Im Laufzeittest zeigte sich das Amilo von seiner besten Seite. Es arbeitete von den Geräten mit 14,1-Zoll-Display am längsten im netzunabhängigen Betrieb. Auch die Ladezeiten sind mit etwa 140 Minuten angenehm kurz - egal, ob Sie das Amilo während des Betriebs oder im ausgeschalteten Zustand laden.

Mit dem Amilo zeigt Fujitsu Siemens, dass es auch im unteren Preissegment möglich ist, mobile Prozessoren einzusetzen und damit längere Laufzeiten zu erreichen, ohne dabei auf Grundlegendes verzichten zu müssen.

http://www.fujitsu-siemens.de

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