Testbericht

Notebooks: Die Routiniers

Mit einem surrenden Lüftergeräusch bestätigt der Prozessorlüfter, dass das Worldbook von Baycom eingeschaltet ist. Mit einem Betriebsgeräusch von 45,5 dB(A), gemessen in einer Entfernung von 50 cm, und einem Grundpegel von 24 dB(A) ist das Worldbook mit dem baugleichen Delphin Vision von LEO Computer und dem Sonic Vision von Xeron das lauteste Notebook in diesem Vergleich. Dieser Geräuschpegel wird ausschließlich durch den CPU-Lüfter erzeugt, denn die Messung erfolgte im eingeschalteten Zustand ohne Laufwerkszugriffe. Dass es mit mobilen Prozessoren leiser geht, zeigen die beiden Modelle von Fujitsu Siemens und Sony.

Notebooks: Die Routiniers

© Testlabor Printredaktionen

Notebooks: Die Routiniers

Die verbaute Hardware lässt in puncto Vielfältigkeit kaum einen Wunsch offen. Als Prozessor kommt ein Intel Pentium III mit 1000 MHz zum Einsatz. Als Arbeitsspeicher ist in einem von zwei SoDIMM-Sockeln ein 256-MByte-Modul gesteckt. Als Chipsatz kommt der SiS 630 zum Einsatz. Die 20-GByte- Festplatte ist von IBM, das DVDROM- Laufwerk von QSI. Als letztes Laufwerk findet sich noch ein fest eingebautes Diskettenlaufwerk. Wenn weitere Laufwerke erforderlich sind, können Sie eine Lösung mit einer PC-Card Typ II einsetzen, oder Sie verwenden ein externes Laufwerk mit USB- oder Firewire- Anschluss. Das Baycom- Notebook stellt neben den Standard- Anschlüssen wie PS/2- oder parallele Schnittstelle noch zwei USB-Ports und einen Firewire- Anschluss zur Verfügung.

Damit Sie das Worldbook auch als portablen DVD-Player verwenden können, ist ein S-Video-Anschluss vorhanden, der die Wiedergabe auf externen Geräten erlaubt. Auch über das integrierte Modem und den LAN-Adapter können Sie Kontakt mit der Außenwelt aufnehmen. Beide Geräte teilen sich einen Anschluss. Dadurch kann am Notebook direkt nur eine Netzwerkleitung angeschlossen werden. Um Netzwerk und Modem oder nur das Modem allein anzuschließen, ist der mitgelieferte Adapter erforderlich. Eine weitere Möglichkeit für einen schnellen Datenaustausch bietet die eingebaute Infrarot- Schnittstelle.

Das Worldbook II stellt eine zusätzliche Funktion, die für Audio- und DVDFreunde gedacht ist. Der Mikrofon-Eingang lässt sich umschalten, so dass ein digitaler Ausgang zur Verfügung steht.

Damit können Sie DVDs in uneingeschränktem Dolby-Digital-Ton hören, wenn ein entsprechender externer Decoder zur Verfügung steht. So ausgestattet ist das Worldbook fast überall einsetzbar. Nur bei modernen 3D-Spielen muss sich die integrierte Grafiklösung geschlagen geben. Auch die beiliegende Software ermöglicht nur beschränkte Einsatzmöglichkeiten. Neben dem Betriebssystem findet sich nur noch der Software-Player WinDVD 2000.

http://www.baycom-notebook.de

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