Testbericht

Notebooks: Die Routiniers

Die A1000-Serie von Asus hebt sich zumindest im Design deutlich von der Konkurrenz im gleichen Preissegment ab. Doch die Ausstattung, die Anschlüsse sowie die Möglichkeiten für Erweiterungen zeigen, dass auch Asus nicht in der Lage ist, für rund 3000 Mark Wunder zu vollbringen.
Im Inneren des A1200CD verrichtet ein Intel Pentium III mit 800 MHz seine Arbeit. Unterstützt wird er von 128 MByte Arbeitsspeicher. Davon sind 64 MByte fest auf dem Mainboard integriert. Die restlichen 64 MByte sind als SoDIMM-Module im einzigen Steckplatz für weiteren Arbeitsspeicher gesteckt. Eine Erweiterung des Arbeitsspeichers ist nur möglich, wenn das gesteckte Modul durch ein größeres ersetzt wird. Dann haben Sie jedoch 64 MByte umsonst bezahlt.

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Der Steckplatz unterstützt maximal ein 256-MByte-Modul. Dadurch ist ein theoretisch maximaler Arbeitsspeicher von 320 MByte möglich. Weitere Funktionen wie Grafik oder Sound stellt der SiS-Chipsatz bereit. Asus setzt hier ebenso wie die meisten anderen Testgeräte auf den SiS 630. Auf ihm sind neben der Grafikfunktion die Funktionalität für Modem und LAN integriert. Dies zeichnet den Chipsatz besonders für die preisgünstigeren Notebooks aus.

Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine Infrarot-Schnittstelle, ein Mikrofoneingang, ein Line-In und ein Kopfhörerausgang. Für den Anschluss externer Geräte bietet das A1200CD zwei USB-Ports, einen seriellen und einen parallelen Anschluss. Für weitere Funktionen stehen zwei PC-Card-Slots zur Verfügung, die mit zwei Typ-IIoder einer Typ-III-Karte bestückt werden können.

Über den S-Video-Ausgang lässt sich der Bildschirminhalt auf einem externen Projektor oder Fernsehgerät darstellen. Die Wiedergabe von DVDs ist nicht möglich, da Asus nur ein CD-ROM-Laufwerk eingesetzt hat. Ebenfalls gespart hat Asus beim Display: ein kleines TFT mit nur 12,1 Zoll. Dieses TFT hat eine native Auflösung von 800 x 600 Punkten.

Das Zubehör ist üppig: Neben einer modernen Notebook-Tasche aus Nylon finden sich eine Notebook-Maus und ein Headset. Das Headset wird in Kombination mit IBMs ViaVoice 8 geliefert. Damit können Sie Texteingaben und die Notebook-Steuerung mit Spracheingabe erledigen. Neben einer Recovery-CD mit Windows 98 SE gehört das Spiel Drakan zum Software-Umfang.

Mit dieser Ausstattung können Sie das A1200CD universell einsetzen. Die Leistungswerte sind in den Benchmarks keine Top-Werte, aber für Standardaufgaben wie Office-Anwendungen reicht die Leistung. Für den mobilen Einsatz ist es ebenfalls bestens geeignet. Das A1200CD hat die längsten netzunabhängigen Betriebszeiten, die es in erster Linie dem kleinen Display verdankt, und ist am schnellsten wieder geladen. Der Nachteil der Desktop-CPU: Die Wärmeentwicklung dieser Prozessoren muss abgeführt werden, dadurch wird die Geräteunterseite im Betrieb an einigen Stellen bis zu 46°C heiß.

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