Testbericht

Notebook Alienware M17 im Test

Mit 4,35 Kilogramm ist das Notebook von Alienware ein schwerer Brocken. Will man das System mal mitnehmen, kommen weitere 1,4 Kilogramm für das Netzteil hinzu. Allein das Gewicht und die üppigen Abmessungen lassen schon darauf schließen, dass es sich hierbei nicht um ein Gerät für den mobilen Einsatz handelt, sondern um einen Desktop-Ersatz.

Alienware M17

© Archiv

Alienware M17

Mit 4,35 Kilogramm ist das Notebook von Alienware ein schwerer Brocken. Will man das System mal mitnehmen, kommen weitere 1,4 Kilogramm für das Netzteil hinzu.

Allein das Gewicht und die üppigen Abmessungen lassen schon darauf schließen, dass es sich hierbei nicht um ein Gerät für den mobilen Einsatz handelt, sondern um einen Desktop-Ersatz. Und diese Aufgabe erfüllt das M17 sehr gut. Die Leistung ist auf sehr hohem Niveau und gibt sich bei keiner Anwendung wirklich eine Blöße. Hervorragende Ergebnisse erzielt das System in den Grafikbenchmarks. Hier erreicht es 11 286 Punkte im 3DMark06 und 5770 Punkte bei der Performance-Messung mit dem 3DMark Vantage.Alienware hat bei dieser Konfiguration bewusst auf ein hochauflösendes Display verzichtet und verbaut nur ein mattes Modell mit 1440x900 Bildpunkten, was sich in den Spieletests als sehr vorteilhaft erweist. Denn so lassen sich fast alle Spiele in nativer Display- Auflösung betreiben und auch bei den Detaileinstellungen muss man sich nicht zurückhalten; die Frameraten sinken fast nie unter 30 fps.

Alienware M17

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Alienware M17

Neben der sehr guten Systemleistung kann sich auch die Ausstattung sehen lassen. Alle wichtigen Schnittstellen sind zu finden. Lediglich der Speicherplatz ist mit 320 GByte knapp bemessen und das optische Laufwerk liest und brennt keine Blu-ray-Medien. Bei Bedarf lässt sich das M17 mit einer zweiten Festplatte erweitern, die im RAID-Verbund mit der ersten Harddisk betrieben werden kann. Das große Gehäuse bietet viel Platz.So findedet sich eine vollwertige Tastatur mit einem dreispaltigen Ziffernblock, die von unten beleuchtet ist. Bei Bedarf lässt sich diese Funktion abstellen und so Energie sparen. Trotz der üppigen Abmessungen gelingt es Alienware nicht, die Kühlung auf einem geringen Lärmniveau zu halten. Im Betrieb sind die Lüfter ständig zu hören, wenngleich bei sehr geringer Lautstärke. Bei Volllast schwillt die Geräuschkulisse deutlich an.

Testergebnisse

Alienware M17
Alienware
2.199,- Euro

www.alienware.de

Weitere Details

Fazit:Das M17 von Alienware ist ein leistungsstarkes Notebook, das vor allem bei Spielen eine sehr gute Figur macht. Es ist solide verarbeitet und überzeugt mit einer guten Ausstattung, die allerdings im Detail kleine Schwächen aufweist.

Wertung
sehr gut

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