Testbericht

Nikon D40x

Die Nikon D40x bietet eine Menge Leistung für rund 450 Euro oder alternativ die ab Seite 26 neu getestete D60 für 600 Euro. Das Herzstück der Bildaufzeichnung ist ein 10-Megapixel-Bildsensor, wie in den Schwestermodellen D80/D200. Die damit erzielbare Bildqualität überzeugt: 58/55,5 Punkte bei ISO 100/400 stehen für ein sehr gutes Ergebnis.

Nikon D40x Vorderseite

© Archiv

Nikon D40x Vorderseite

Was Wertigkeit und Haptik anbelangt, haben die Gehäuse der höheren Nikon-Modelle freilich mehr zu bieten - doch dafür ist die D40x kompakt und leicht. Beim Autofokus muss man sich mit drei AF-Sensoren zufrieden geben, während teurere Nikon-Kameras mindestens elf Sensoren zu bieten haben. Bei der Auslöseverzögerung inklusive AF-Zeit bietet die D40x mit 0,24 s dafür den besten Wert unter allen Nikon-Modellen außer der D3. Verzichten muss man jedoch auf die sonst obligatorische Belichtungsreihenfunktion (Bracketing). Die Suchervergrößerung fällt mit 0,51 geringer aus bei der D80 (0,6). Ein zusätzliches LC-Display zur Anzeige aufnahmerelevanter Daten gibt es im Gegensatz zu anderen Nikon-Modellen nicht, stattdessen dient der 2,5-Zoll-Monitor als universelles Anzeigeinstrument.

Ein empfehlenswertes Basisobjektiv für die D40x ist das lichtstarke Sigma EX 2,8-4,5/17-70 mm DC Aspherical IF Macro (300 Euro)- mit KB-äquivalenten Brennweiten von 25,5 bis 105 mm, Makrofunktion bis 1:2,3 und guter Schärfeleistung. Das Sigma-Objektiv ist inzwischen auch mit eingebautem AF-Motor (HSM-Typ) für die Nikon D40x erhältlich, da diese keinen Autofokus-Motor im Gehäuse hat. Sinnvoll ergänzen lässt sich die Grundausstattung durch das Systemblitzgerät SB-400 für etwa 125 Euro. Es passt durch seine kompakte Bauweise ideal zur D40x, bietet Zoomreflektor, i-TTL-Steuerung und Leitzahl 21 bei ISO 100.

Sigma 2,8-4,5/17-70 mm DC Asph. IF Macro/ Nikon SB-400/ Nikon AF-S Nikkor 4,5-5,6/70-300 mm VR G IF-ED/ Sigma EX 4-5,6/10-20 mm DC HSM IF Vorderseite

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Das Sigma EX 2,8-4,5/17-70 mm DC Aspherical IF Macro ist inzwischen auch mit eingebautem AF-Motor (HSM-Typ) für die Nikon D40x erhältlich.

Für das System-Upgrade in Richtung Tele empfiehlt sich das AF-S Nikkor 4,5-5,6/70-300 mm VR G IF-ED (580 Euro) mit eingebautem Bildstabilisator. Mit KB-äquivalenten Brennweiten von 105 bis 450 mm schließt es lückenlos an das Sigma-Basiszoom an. Eine gute Portion mehr Weitwinkel bringt dagegen das ebenfalls empfehlenswerte Sigma EX 4-5,6/10-20 mm DC HSM IF (490 Euro) mit KB-äquivalenten Brennweiten von 16,5 bis 27 mm.

Detaillierte Testergebnisse - Nikon D40x

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