Testbericht

Nikon D40

Als einzige 6-Megapixel-Kamera ist die Nikon D40 (300 Euro) trotz ihrer bescheidenen Auflösung noch immer ein solides Angebot in der Einsteigerklasse, denn abgesehen von der höheren Auflösung bietet das 10- Megapixel-Modell D60 keine Vorteile bei der Bildqualität.Die Gehäuse beider Kameras sind vergleichbar und ordentlich verarbeitet, angesichts der kompakten Abmessungen auch recht griffig. Einigkeit auch beim Bedienkonzept: In dieser Klasse verzichtet Nikon auf ein zweites LC-Display zur Datenanzeige.

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Dafür wird im Aufnahmemodus der TFT-Monitor verwendet, was man auch von vielen Konkurrenten kennt. Der 2,5-Zoll-Monitor sorgt für gute Übersicht und erlaubt hübsche Grafik-Spielchen wie das Abbild einer Irisblende, deren Öffnung mit der effektiven Arbeitsblende variiert. Im Vergleich zu höheren Modellen wie D80 oder D90 muss man auf ein zweites Einstellrad verzichten.

Zugriff auf die wichtigsten Funktionen wie Empfindlichkeit, Weißabgleich, Auflösung, Belichtungsmessung, AF-Modus, Belichtungs- und Blitzbelichtungskorrektur hat man über den Datenmonitor schnell und unkompliziert. Um eine Funktion einzustellen, verschieben Sie eine gelbe Markierung mit der 4-Wege-Taste auf das gewünschte Feld. Dann aktivieren Sie das Feld (wobei sich ein Menü mit Beispielbild öffnet), verändern die Einstellung und bestätigen die Eingabe. Dieses Procedere ist logisch und einfach zu beherrschen, hätte sich allerdings noch beschleunigen lassen - etwa durch die Möglichkeit, direkt im gelb markierten Feld Änderungen mit dem Einstellrad vornehmen zu können. Möglich ist das über die Fn-Taste, der sich fünf verschiedene Funktionen zuweisen lassen.

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Über die Info-Taste links vor dem Auslöser kann man sich Hilfstexte zu Einstellungen und Funktionen anzeigen lassen.

Wer das Angebot an 17 Individualfunktionen verwirrend findet, kann die Auswahl auf sechs reduzieren oder sich unter "Benutzerdefiniert" ein Menü nach Maß basteln. Im Menü "Bildbear-beitung" ist vor allem die D-Lighting-Funktion erwähnenswert - ein automatischer Kontrastausgleich in drei wählbaren Stufen.

Statt eines Prismensuchers wie bei höheren Modellen verwendet Nikon bei D40/D60 einen günstigeren Spiegelsucher mit kleinerem Sucherbild; die effektive Vergrößerung beträgt 0,51, etwas weniger als bei der Pentax K-m (0,54) und mehr als bei der Canon EOS 1000D (0,48). Das AF-System arbeitet mit drei horizontal angeordneten Feldern; die Auslöseverzögerung inklusive AF-Zeit ist mit 0,43/0,60 s bei 3000/30 Lux relativ lang. Den Maßstab setzen in dieser Disziplin die Sony-Modelle Alpha 200 (0,19/0,35 s) und Alpha 300 (0,25/0,33 s) sowie die EOS 1000D (0,23/0,38 s).

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Unter den Voreinstellungen der "Bildoptimierung" finden sich der SW-Modus und eine benutzerdefinierte Variante.

Wie bei der D60 muss der Besitzer einer D40 ohne AF-Motor im Kameragehäuse auskommen. Aus diesem Grund können nur AF-S- und AF-I-Objektive, also Typen mit integriertem Motor, verwendet werden. Die Auswahl an kompatiblen Objektiven im Nikon-System und bei Fremdherstellern ist dennoch groß genug.

Bildqualität: Mit ihrem 6-Megapixel-Sensor bietet die D40 eine für ihre Klasse respektable Bildqualität mit Auflösungswerten von 900 bis 862 LP/BH zwischen ISO 100 und 1600. Der maximale Texturverlust beträgt 0,9; nur die Pentax K-m ist in diesem Punkt besser (maximal 0,5). Bis ISO 800 rauscht die Kamera relativ wenig (VN 1,5), bei ISO 1600 deutlich mehr (VN 2,6), aber wiederum weniger als die EOS 1000D (VN 3,4). Beim Objektkontrast erreicht die D40 Bestwerte in dieser Klasse: Beginnend mit 9,5 Blenden bei ISO 100, sinkt die Dynamik nur in halben Blenden pro ISO-Stufe ab und beträgt damit bei ISO 1600 immer noch 7,5 Blenden. Auch das Schwestermodell D60 kann in diesem Punkt nicht ganz mithalten - vor allem bei ISO 800, wo der Dynamik-Unterschied eine ganze Blende beträgt: 8,5 (D40) gegenüber 7,5 (D60).

Detaillierte Testergebnisse - Canon D40

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