Testbericht

Nikon D40

Mit einer nominalen Auflösung von 6 Mio. Pixel erreicht die D40 gute Messwerte von 964/939 LP/BH und zeigt sich darin den 6-Megapixel-Modellen von Pentax und Samsung leicht überlegen. Beim Rauschen bringt die Nikon ein der Pentax K100D/K110D vergleichbar gutes Ergebnis: 0,8/1,0 VN bei ISO 200/400, zweimal die Höchstpunktzahl 15. Beim Objektkontrast erreicht die Kamera mit 9,5/9,0 Blenden bei ISO 200/400 das zweitbeste Ergebnis nach Pentax (9,5/9,5 Blenden). Mit 53/52 Punkten bei ISO 200/400 für die Bildqualität erweist sich die Kamera als gute Wahl für alle, die auch gerne mal mit höheren Empfindlichkeiten fotografieren.

Nikon D40 Vorderansicht

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Nikon D40 Vorderansicht
Nikon D40 Rückansicht

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Die Nikon D40 ist nicht nur in Schwarz, sondern alternativ in Silber erhältlich. Der Monitor wird auch zur Anzeige von Belichtungsdaten verwendet.

Mit einer Auflösung von 6 Megapixeln führt die Nikon D40 (500 Euro) die Tradition früherer Modelle wie D70s und D50 fort. Von diesen unterscheidet sie sich aber durch ihr verändertes Bedienkonzept: Erstmals verzichtete Nikon bei dieser Kamera auf ein LC-Display zur Anzeige von Einstell- und Messwerten bei der Aufnahme. Stattdessen wird dafür der TFT-Monitor der Kamera verwendet - ein Weg, der in der SLR-Einsteigerklasse immer häufiger beschritten wird.

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Nikon D40 Netzstromadapter EP-5

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Für Dauereinsatz ist optional der Netzstromadapter EP-5 erhältlich, der den Platz des Lithium-Ionen-Akkus einnimmt.

Der 2,5-Zoll-Monitor sorgt für gute Übersicht und erlaubt Grafiken wie das Abbild einer Irisblende, deren Öffnung mit der effektiven Arbeitsblende variiert. Zugriff auf die wichtigsten Funktionen wie Empfindlichkeit, Weißabgleich, Auflösung, Belichtungsmessung, AF-Modus, Belichtungs- und Blitzbelichtungskorrektur hat man über den Datenmonitor schnell und unkompliziert. Zudem praktisch: die Fn-Taste, der sich fünf verschiedene Funktionen zuweisen lassen, die man auf diese Weise im schnellen Direktzugriff hat.

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Nikon D40 Moduswahlrad

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Moduswahlrad mit Motivprogrammen - die Belichtungskorrekturtaste liegt griffgünstig neben dem Auslöser.

Wer das Angebot an 17 Individualfunktionen verwirrend findet, kann die Auswahl auf sechs reduzieren oder sich unter "Benutzerdefiniert" ein Menü nach Maß basteln. Diese Option und das Menü "Bildbearbeitung" hat sich die D40 von der teureren D80 abgeschaut. Unter den Bearbeitungsfunktionen ist vor allem "D-Lighting" erwähnenswert. Dabei handelt es sich um eine hilfreiche Funktion zum automatischen Kontrastausgleich, die sich in drei Intensitätsstufen anwenden lässt.

Mit 0,36 s Auflöseverzögerung inklusive AF-Zeit und 0,6 s Einschaltverzögerung erreicht die Kamera die zweitbesten Werte nach der Canon EOS 350D. Im Vergleich zu den ranghöheren Schwestermodellen besitzt die Kamera keinen ins Gehäuse integrierten AF-Motor, so dass trotz eines mechanisch unveränderten Bajonetts nur noch AF-S- und AF-I-Objektive, also Typen mit integriertem Motor, verwendet werden können. Das schränkt Nikons Objektivpalette deutlich ein und lässt viele Fremdobjektive inkompatibel werden.

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Test

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$umbruch$ Beurteilung nach neuen Testkriterien

Nikon D40

6 Megapixel-Kamera und doch Gewinner in der Kategorie bis 500 Euro. Die Nikon D40 hinkt zwar in der Auflösung hinterher, hat aber eine gute Bildqualität. Sie kommt bei ISO 100 an die Sony Alpha 200 heran und schneidet bei höherer Empfindlichkeit von ISO 400 bis 1600 wesentlich besser ab und weist dort gute bis ordentliche Werte auf. Der Auslöser reagiert zwar nicht überragend schnell, die Kamera bleibt dort im mittleren Leistungsbereich. Dennoch Top in seiner Preisklasse und das bei einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

Detaillierte Testergebnisse - Nikon D40

Menü  Blitzgerät Nikon D40

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Die meisten Einstellungen werden durch typische Bilder illustriert. Hier: Blitzen mit Langzeitsynchronisation.
Menü  ISO-Empfindlichkeit Nikon D40

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Niedrigste Empfindlichkeitseinstellung ist bei der D40 ISO 200; der obere Eckwert HI 1 entspricht ISO 3200.

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