Testbericht

Nikon Coolpix S710

Das dritte Nikon-Modell im Test, die Coolpix S710, kostet nur 10 Euro mehr als das Touchscreen-Pendant S60, hat der aber einen vergleichsweise großen 1/1,7''-Sensor mit 14,2 Megapixeln, eine weitwinklige Anfangsbrennweite (28 mm), einen manuellen Modus sowie eine Zeit- und Blendenautomatik voraus.

  1. Nikon Coolpix S710
  2. Datenblatt
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© Archiv

Bei reduzierter Auflösung unterstützt die S710 hohe Empfindlichkeiten bis 12 800 ISO. Andererseits verzichtet sie auf eine Histogrammanzeige, eine Verwacklungswarnung und Regler für Schärfe, Kontrast und Farbsättigung. Das Bedienkonzept basiert auf den klassischen Menü- und Mode-Tasten, einem Wahlrad, über das sich unter anderem die Belichtungskorrektur direkt erreichen lässt, und einer etwas kleinen Zoomwippe. Das drei Zoll große, rauscharme Display zeigt eine stimmige Vorschau, und der Autofokus lag bei extrem schwierigen Lichtverhältnissen lediglich ein Mal daneben. Die Auslöseverzögerung spielt zwar bei Tageslicht nur im unteren Mittelfeld mit, liegt aber auch bei 30 lux immer unter einer Sekunde. In Sachen Auflösung hängt die Nikon S710 wie erwartet alle sieben anderen Testkandidatinnen mühelos ab. Abgesehen von einer Ausnahme haben wir Werte zwischen 1023 und 1762 LP/BH gemessen - das ist selbst in der 14-Megapixel-Klasse ein gutes Ergebnis. Mit ihrem relativ moderaten Bildrauschen belegt die S710 hinter der Casio EX-Z300 den zweiten Platz. Der Objektkontrast rutscht allerdings von 8,0 Blenden bei ISO 100 auf 6,5 Blenden bei ISO 400 ab.

Fazit: Die hohe Auflösung beschert der Nikon Coolpix S710 den zweiten Platz in der Gesamtwertung und ein insgesamt sehr ordentliches Ergebnis in Sachen Bildqualität. Deshalb verdient sie sich trotz des mittelmäßigen Objektkontrasts einen Kauftipp Weitwinkel.

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© Archiv

Nikon Coolpix S710

HerstellerNikon
Preis220.00 €
Wertung65.0 Punkte
Testverfahren1.4

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