Testbericht

Nexoc Invader

Wie der Monolith aus dem SF-Film "2001" ragt der Nexoc Invader vor dem Betrachter auf. Und ebenso wie der Monolith im Film die Urmenschen aufrüttelte, soll der schwarze Nexoc-PC für Wirbel in der Gaming-Szene sorgen.

Nexoc Invader

© Archiv

Nexoc Invader

Wie der Monolith aus dem SF-Film 2001 ragt der Nexoc Invader vor dem Betrachter auf. Und ebenso wie der Monolith im Film die Urmenschen aufrüttelte, soll der schwarze Nexoc-PC für Wirbel in der Gaming-Szene sorgen.

Denn der Invader ist wohl der schnellste Serien-PC, den man momentan kaufen kann. Um das zu erreichen, hat Nexoc bei dem 5900-Euro-Rechner auch einigen Aufwand getrieben. Als CPU wird mit dem Core 2 Extreme QX9770 das derzeitige Spitzenprodukt von Intel eingesetzt, allerdings auf 3,8 GHz übertaktet. Das System arbeitet dabei mit einem FSB von 1700 MHz, die beiden Corsair-DDR3-Module mit 1600 MHz. Die Speicherausstattung ist mit 4 GByte angemessen groß, als Betriebssystem wird die 64-Bit-Version von Windows Vista verwendet.Die Wärmeabfuhr bei Prozessor und der nForce-790i-Northbridge auf dem Asus-Striker-II-Extreme-Mainboard übernimmt eine Wasserkühlung mit Doppelradiator, der in der Front des 70 Zentimeter hohen, hochwertigen LianLi-Alu-Gehäuses eingebaut ist. Sehr gut gewählt ist die Position der Kombination aus Pumpe und Ausgleichsbehälter, der so problemlos befüllt werden kann.

Nexoc Invader

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Nexoc Invader

Den größten Anteil an der Leistungsexplosion des Nexoc-Rechners tragen aber die Grafikkarten bei: drei GeForce GTX280 in Triple-SLI-Konfiguration; mit 12116 Punkten beim 3DMark Vantage bei Extreme-Settings. Mit dem Nexoc Invader ist selbst Crysis in 1920er-Auflösung mit höchsten Details flüssig spielbar. Auch der übertaktete Prozessor liefert mit 14 858 Punkten im Cinebench R10 einen absoluten Spitzenwert. Ein Leisetreter ist der Nexoc trotz der Wasserkühlung nicht, denn die drei GTX280 sind luftgekühlt.

Nexoc Invader

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Nexoc Invader Innen

Rasend schnell sind auch die beiden Velociraptor von Western Digital, die in Stripe-Set-Konfiguration als Systemlaufwerk dienen. Im Festplatten-Benchmark HD-Tach erzielte der RAID-Verbund mit 164,1 MByte/s den mit Abstand höchsten Wert, den wir jemals bei einem Komplettsystem gemessen haben. Zusätzlich sind noch zwei Terabyte-Platten von Samsung mit im Untergeschoss des 70 Zentimeter hohen Lian-Li-Towers untergebracht. Im Testgerät waren die Platten als sicheres RAID-1 konfiguriert. Ergänzt wird die Ausstattung durch den Blu-ray-Brenner GGW-H20L und durch einen DVD-Brenner, beide von LG.

Testergebnisse

Nexoc Invader
Nexoc
5900,- Euro

www.nexoc.de

Weitere Details

Fazit:Mit dem Invader hat Nexoc eine überzeugende Premiere abgeliefert. Einen schnelleren PC kann man derzeit als Seriengerät wohl nicht kaufen.

Wertung
sehr gut

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