Testbericht

Netbook-Vergleich: Die fünf coolsten Mini-Notebooks im Überblick

Netbooks gibt es mittlerweile wie Steine am Ufer des Rheins. Und täglich kommen Neue hinzu, wie etwa heute die VAIO W-Serie von Sony. Mit dem VPCW11S1E lieferte Sony ein interessantes, aber auch teures und nicht unbedingt perfekt ausgestattetes Gerät. Grund genug für magnus.de, aus der Netbook-Masse einmal vier Highlights herauszupicken und gegen das Sony-Gerät zu stellen. Mit dabei von der Partie: das neue Aldi-Netbook Medion Akoya E1312.

  1. Netbook-Vergleich: Die fünf coolsten Mini-Notebooks im Überblick
  2. Teil 2: Netbook-Vergleich: Die fünf coolsten Mini-Notebooks im Überblick
Netbooks im Vergleich - Aufmacher

© Markus Beyer

Netbooks im Vergleich - Aufmacher

Diesen Dienstag stellte mit Sony der letzte große Windows-Notebook-Hersteller ein eigenes Netbook vor. magnus.de berichtete unter Sony VAIO W-Serie darüber. Angesichts des recht stolzen Preises von rund 500 Euro für das von Sony genannte VPCW11S1E hätte man von der Edel-Notebook-Schmiede noch einen Tick mehr an Ausstattung und neuen Ideen erwartet. Deshalb lohnt es sicherlich, seinen Blick vor dem Kauf erst mal über die Konkurrenz schweifen zu lassen. magnus.de suchte die derzeit fünf spannendsten Geräte heraus, und zwar das Samsung N310, das Packard Bell dot m/a, das Aldi-Netbook Medion Akoya E1312, das Sony VPCW11S1E sowie das eigentlich fast schon unter Sub-Notebook laufende MSI X340.

Sony VAIO Mini (W-Serie) VPCW11S1E für 499 Euro

Der rechnende Spross von Sony ist das kompakteste Gerät mit einer Display-Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Diese Pixel verteilt das VPCW11S1E (hier geht es zur Produktvorstellung) auf ein 10,1-Zoll-Display. Das garantiert Platz auf dem Desktop und viel Übersicht bei modernen Web-Seiten und Office-Formularen. Nachteil: die Schrift skaliert auf eine Größe, das dem Kleingedruckten in Kaufverträgen alle Ehre macht. Schlechte Augen sind daher eine ungünstige Vorraussetzung für den Kauf des Sony-Netbooks. Ansonsten entspricht die Hardware im Sony-Gerät zum größten Teil dem, was zu 90 Prozent in allen Netbooks schlummert, wie man unschwer in der Tabelle erkennen kann. Lediglich der Intel-Prozessor Atom N280 mit 1,66 GHz rechnet unmerklich schneller als die zumeist verbauten N270-CPUs mit 1,6 GHz. Sony schenkte seine Aufmerksamkeit bei der Entwicklung auch einen großen Teil der Außenhülle. So gibt es das VPCW11S1E in drei verschiedenen Modefarben: Sugar White, Berry Pink und Cocoa Brown. Die Oberfläche ist dabei mattiert, um sichtbare Fingerabdrücke zu vermeiden. Außerdem ist zu erwarten, dass die Tastatur und das Touchpad ähnlich wie bei Samsungs N310 qualitativ über dem Durchschnitt liegen.

Sony VAIO W-Serie

© Archiv

Sony VAIO W-Serie - hier in Berry Pink

Samsung N310-@nyNet für 449 Euro

Schon vor Sony wollte Samsung die Design-Bewussten zum Netbook-Kauf ermuntern. Zwar erinnern die N310er Netbooks (magnus.de berichtete) etwas an eine kompakte Brotzeitdose von Tupperware, das Gerät liegt aber gut in der Hand und die gummiert wirkende Außenhaut geben dem Netbook eine gewisse Unempfindlichkeit gegen Schlüsselkratzer und sonstige Angriffsversuche im Rucksack. Samsung fertigt das N310 in Schwarz und Türkis - letzteres erhöht die Tupperware-Anmutung exorbitant. Dafür schließen Display-Deckel und Netbook-Body im zusammengeklappten Zustand nahtlos ab, womit neben bereits erwähnten Kratzspuren auch Krümel dem Netbook fernbleiben. Beim Öffnen des Gerätes offenbart sich eine hochwertige und aufgeräumte Tastatur mit klar voneinander abgesetzten Tasten. Unterm Strich macht das Samsung N310 auf uns den robustesten Eindruck. So toll jedoch auch die Verarbeitung ist, so 08/15 ist die Hardware-Ausstattung mit 10,1-Zoll-Display, Intel Atom-CPU usw. (siehe Tabelle). Allerdings bekommt der Kunde auch Wunsch ein Gerät mit einem Simkarten-Einschub, womit zum Surfen der störende USB-Stick wegfällt.

Samsung N310

© Samsung

Das Design-Netbook N310 mit rahmenlosem Zehn-Zoll-Display und N270-Prozessor.

Hersteller Sony Samsung Packard Bell Medion MSI
Bezeichnung VAIO VPCW11S1E N310-@nyNet dot m/a Akoya E1312 X340
Preis 499 Euro 449 Euro 399 Euro 399 Euro 799 Euro
Display-Größe 10,1 Zoll 10,1 Zoll 11,6 Zoll 11,6 Zoll 13,4 Zoll
Auflösung 1.366 x 768 1.024 x 600 1.366 x 768 1.366 x 768 1.366 x 768
Prozessor Intel Atom N280 Intel Atom N270 AMD Athlon 64 L110 AMD Sempron 210U Intel ULV SU3500
Prozessortakt 1,66 GHz 1,6 GHz 1,2 GHz 1,5 GHz 1,4 GHz
Grafikeinheit Intel GMA 950 Intel GMA 950 Radeon X1270 Radeon X1250 Intel GMA 4500MHD
Arbeitsspeicher 1 GB 1 GB (max. 2 GB) 1 GB (max. 2 GB) 1 GB 2 GB
Festplatte 160 GB 160 GB 160 GB (max. 320 GB) 160 GB 320 GB
WLAN 802.11 b/g/n 802.11 b/g 802.11 b/g 802.11 b/g/n 802.11 b/g/n
Bluetooth ja ja optional ja ja
Kartenleser ja ja ja ja ja
Webcam ja ja ja ja ja
Anzahl USB 2 2 3 3 3
Simkarten-Slot nein optional optional nein optional
Bildschirmausgang VGA VGA VGA HDMI, VGA HDMI, VGA
Betriebssystem Windows XP Home Windows XP Home Windows Vista Home Windows XP Home Windows Vista Home
Gewicht 1,2 Kg 1,2 Kg k. A. 1,2 Kg 1,4 Kg
Maße (B x H x T) 268 x 28 x 180 mm 262 x 28 x 185 mm 286 x 26 x 203 mm 247 x 28 x 179 260 x 20 x 180 mm

Auf der nächsten Seite lesen Sie alles zu den Netbook-Highlights von Packard Bell, Medion und MSI.

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