Spiele-Test

NBA 2K16 im Test - Die beste Sportsimulation auf dem Markt?

NBA 2K16 ist auf dem Markt. Wir zeigen im Test, ob sich der Kauf der Sportsimulation auch dieses Jahr lohnt.

Wir zeigen im Test, ob NBA 2k16 überzeugen kann.

© 2K Games

Wir zeigen im Test, ob NBA 2K16 überzeugen kann.
Jetzt kaufen
EUR 19,99

Pro

  • Fantastische Präsentation
  • Stark verbessertes Gameplay
  • Viele Features und umfangreiche Spielmodi
  • Großartiger Sound

Contra

  • MyStory enttäuschend
  • Entscheidungen ohne Auswirkungen
Gut

NBA 2K16 im Test: Neben EA Sports und Konami mit FIFA und PES gibt es einige andere Entwickler, die sich ebenfalls am Genre der Sportspiele versuchen. Seit Jahren gilt hierfür 2K Games als Top-Publisher, hat man doch mit unterschiedlichen Reihen wie “Top Spin” oder “NBA 2K” durchweg überzeugt. Ob auch NBA 2K16 zum Volltreffer wird oder doch ein unerwarteter Fehlwurf ist, zeigen wir Ihnen im Test.

NBA 2K16 im Test: Gameplay

Grundsätzlich ist von der Bedienung von NBA 2K16 mit einer Tastatur abzuraten. Für das volle Spielerlebnis muss es schon ein ordentliches Gamepad sein – mit diesem lässt sich dann allerdings ein ganzes Arsenal an Dribbling-Moves und Wurf-Optionen durchführen.

Wer bereits einen der NBA2K-Titel in den vergangenen Jahren gespielt hat, dürfte mit der Steuerung bestens zurechtkommen. Die Offensive spielt sich mit ihren Variatonen nach wie vor flüssig und intuitiv, während die Verteidigung vor allem auf richtiges Timing beim Knopfdruck beruht.

Dabei hat sich die KI im Vergleich zu ihren Vorgängern unheimlich verbessert. Sowohl bei eigenem als auch bei gegnerischem Ballbesitz verhalten sich nahezu alle computergesteuerten Spieler enorm realistisch. Dabei geht NBA 2K16 auch auf den jeweiligen Spielertypen ein und berücksichtigt Position, Charakter und Fähigkeiten des Spielers bei der Berechnung des nächsten Zuges.

NBA 2K16 im Test: MyCareer

Kernstück eines jeden NBA-2K-Spiels ist wie jedes Jahr der MyCareer-Modus. In diesem kann der Spieler einen eigenen Charakter erstellen, den er dann von der ersten Rookie-Saison an bis an die Spitze führen kann. Eigentlich müsste NBA 2K16 hier wie immer eine tolle Arbeit abliefern, doch in diesem Jahr schwächelt der so populäre Modus.

Grund hierfür ist die Kooperation mit Film-Regisseur Spike Lee, der das erste Jahr der eigenen Karriere in einen mitreißenden Film namens “Livin’ Da Dream” umwandeln will – und dabei scheitert.

Lesetipp: Aktuelle Spiele-Releases für PC, PS4 und Xbox One

In Lees Geschichte beginnt der Spieler namens “Freq” – der Name ist erst nach der ersten Saison änderbar – bei einer Basketball High School seiner Wahl, die ihn im Anschluss zu einem College und schlussendlich zum NBA-Draft führt. In der Zwischenzeit entfalten sich mehrere Kleinkriegsschauplätze, denen der Spieler nur tatenlos zusehen kann.

Denn tatsächlich gibt Lees Story dem Spieler keine Möglichkeit, in Freqs Entscheidungen einzugreifen, selbst wenn die Wahl des virtuellen Ichs kaum absurder sein könnte. Und selbst wenn man es könnte: Nach Beendingung der Story wird kaum noch von den durchaus turbulenten Ereignissen in der Geschichte gesprochen.. Dass nahezu alle Haupt- und Nebencharaktere in “Livin’ Da Dream” unsympathischer und stereotypischer nicht sein könnten, lässt den einst so hervorragenden MyCareer-Modus vollkommen verkommen.

Immerhin ist die Story nach der ersten Spielzeit vorbei und der Spieler erhält die gewohnte MyCareer-Erfahrung. Neu dabei sind “Off-Day-Aktivitäten”, also Ereignisse, die der Charakter zwischen den Spielen absolvieren kann, um Boni auf Attribute oder virtuelle Fans zu erhalten.

NBA 2K16 im Test: Grafik und Sound

Grafisch macht NBA 2K16 einen weiteren Schritt nach vorne. Vor allem die Superstars der NBA wurden mit all ihren Gesichtszügen hervorragend eingefangen. Ein echtes Highlight ist jedoch die Präsentation der einzelnen Spielelemente, zu der neben Halbzeitanalysen auch eine Pre-Game-Show gehört.

Die Präsentation ist eine Klasse für sich.

© 2K Games

Die Präsentation ist eine Klasse für sich.

Der Soundtrack, der von den Producer-Veteranen DJ Mustard, DJ Khaled und DJ Premier ausgesucht wurde, bietet einen exzellenten Mix für die Ohren. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen die ausgewählten Musikstücke eher eintönig und schnell langweilig wurden, kann die große und vielfältige Auswahl in NBA 2k16 überzeugen.

NBA 2K16 im Test: Fazit

Kein Volltreffer, aber immer noch ein gutes Spiel: Anstatt sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, versuchte 2k Games mit der Spike-Lee-Kooperation etwas Neues.

Dies führte zur einzig wirklich großen Schwäche in NBA 2K16, das ansonsten dank toller Spielmechaniken und überragender Präsentation zu überzeugen weiß.

Mehr zum Thema

FIFA 16 oder PES 2016 – welches Fußball-Spiel ist das Beste?
Vergleichstest

FIFA 16 oder Pro Evolution Soccer 2016 (PES 2016) - welches ist dieses Jahr das bessere Fußballspiel? Wir haben die Antwort im Vergleichstest.
Star Wars: Battlefront (PC, Xbox One, PS4)
Multiplayer-Shooter

Die Freude auf das Reboot des Spiels Star Wars Battlefront war immens. Wir zeigen im Test, ob das Spiel die Erwartungen erfüllen kann.
Unravel Teaser Cover
Puzzle-Adventure

Das Puzzle-Spiel "Unravel" konnte bereits auf der E3 2015 die Blicke auf sich ziehen. Was es mit dem atypischen Jump'n'Run auf sich hat, zeigen wir im…
F1 2016 im Test
Rennspiel

F1 2016 soll die Fehler des Vorgängers vergessen machen. Im Test der PS4-Version verraten wir, wie gut das den Machern von Codemasters gelingt.
Bioshock Collection im Test
Remastered

Mit Bioshock: The Collection kommen Bioshock, Bioshock 2 und Bioshock Infinite als Remastered-Versionen erstmals auf die aktuelle Konsolengeneration.…