Testbericht

Multimedia-Player: Memup Wizzle

Mit seinem schönen Farbdisplay (320 x 240 Bildpunkte) fällt der Wizzle von Memup sofort ins Auge. Hier drängt sich eine Touchscreen- Bedienung förmlich auf, doch bietet sie der Wizzle nicht an. Stattdessen muss man abwechselnd Knöpfe oberhalb und seitlich am Gerät drücken: umständlich und unkomfortabel.

Memup Wizzle

© Archiv

Memup Wizzle

Mit seinem schönen Farbdisplay (320 x 240 Bildpunkte) fällt der Wizzle von Memup sofort ins Auge. Hier drängt sich eine Touchscreen-Bedienung förmlich auf, doch bietet sie der Wizzle nicht an. Stattdessen muss man abwechselnd Knöpfe oberhalb und seitlich am Gerät drücken: umständlich und unkomfortabel.

Memup Wizzle

© Archiv

Memup Wizzle

Im MP3-Betrieb wird das Display zum Anzeigen einer Balken-Visualisierung des Klanges genutzt, die man nicht ändern kann. Auch ein vom Windows Media Player im Verzeichnis gespeichertes Albumcover wird nicht angezeigt. Schaltet man den Wizzle aus, hat er nach erneuter Inbetriebnahme den zuletzt gespielten Track vergessen. Ärgerlich, wenn man etwa mitten in einem Hörbuch unterbrechen musste.

Immerhin lässt sich der Wizzle auch als mobiler Videoplayer einsetzen. Vorhandene Filme muss man mit einer mitgelieferten Software erst noch umwandeln. Das Tool wird nirgends erklärt und lief im Test nur unter XP - unter Vista ließ es sich nicht starten .

Die für den Test umgewandelten Filme ruckelten leicht beim Abspielen. Weiterhin verfügt der Wizzle über eingebaute Mini-Lautsprecher und ein UKW-Radio, von dem man mitschneiden kann. Auch Sprachnotizen sind möglich. Gespeicherte Fotos lassen sich in einer Diashow abspielen.

Memup Wizzle

Memup Wizzle
Memup
150 Euro

www.memup.de

Weitere Details

62 Punkte

Fazit:Der Wizzle gefällt nur auf den ersten Blick, eine umständliche Bedienung und viele kleine Macken verderben die Freude am Gerät. Der Klang ist nur Mittelmaß.

3/5
befriedigend
Preis/Leistung
befriedigend

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