Testbericht

Multimag Slidescan 6000 von Braun

Schon dem Modellnamen ist zu entnehmen, dass einem mit dem Dia-Scanner für Kleinbilder (35 mm) ein universeller "Arbeitskollege" bei der Digitalisierung von alten Diaschätzen zur Seite steht. Das "Multimag" im Modellnamen steht in etwa für "Multimagazin-Verarbeiter".

Multimag Slidescan 6000 von Braun

© Hersteller

Multimag Slidescan 6000 von Braun

Der Slidescan 6000 von Braun Fototechnik verarbeitet bei Bedarf in einem Durchgang bis zu 100 Dias direkt aus kompatiblen Magazinen.

Als Magazine werden CS, Universal, LKM sowie die Form Paximat akzeptiert. Wie mit den einzelnen Magazinen umgegangen wird, ist im beiliegenden Handbuch gut erklärt. Natürlich lassen sich auch einzelne Dias digitalisieren. An der Vorderseite des Dia-Scanners ist eine Durchlichteinheit für die optische Kontrolle einzelner Dias integriert. Eine Direktvorschau des gescannten Bildes ist nur über die Scan-Software am PC möglich, am Slidescan 6000 steht dafür kein Farb-Display zur Verfügung.

Ist das Diamagazin an seiner Startposition, kann man den Vorschub der Diazuführung in die Abtasteinheit direkt per Knopfdruck am Gerät erledigen. Die automatische Abtastung ganzer Magazine startet man über den entsprechenden Menüpunkt in der Scan-Software am PC. Zuvor sollte man die Scan-Eigenschaften einstellen. Es sind optische Auflösungen bis 5.000 dpi möglich. Die Farbtiefe wird vom Hersteller mit maximal 48 Bit angegeben.

Beim Dichteumfang wird für Dmax die Zahl 3,8 propagiert. Zum Lieferumfang des Scanners gehört neben Netzteil, USB-Kabel (USB 2.0), Bedienungsanleitung sowie Diamagazin die Bildbearbeitungs-Software Adobe Photoshop Elements (aktuell Version 9.0). Was die sehr gute hardwareseitige Fehlerkorrektur doch nicht geschafft hat, kann man eventuell mit den umfangreichen Möglichkeiten von Photoshop Elements ausgleichen.

Fazit zum Braun Multimag Slidescan 6000:

Der 1.599 Euro teure Dia-Scanner eignet sich besonders für Fotofreunde, die sehr viele Lichtbilder in Standardmagazinen archiviert haben. Schon die hardwareseitige Kratzer- und Staubkorrektur, die man neben anderen Verbesserungsmöglichkeiten in der Scan-Software aktivieren kann, ermöglicht eine sehr gute Ausgabequalität.

Die Bedienung ist nach kurzem Studium der beiliegenden mehrsprachigen und bebilderten Anleitung auch von nicht versierten "Digitalisierern" schnell zu durchschauen. Die automatische Stapelverarbeitung gestattet es dem Anwender andere Arbeiten zu erledigen, während die Dias eines nach dem anderen auf der Festplatte landen.

Für eine weitergehende Überarbeitung der digitalisierten Lichtbilder (Drehen, Ausschneiden, Histogramme, Helligkeit, Kontrast etc.) kann man die Funktionen der beiliegenden umfangreichen Software Adobe Photoshop Elements nutzen. Wird der teure Scanner nicht mehr benötigt, kann man ihn ja zum Beispiel über einschlägige Internetkanäle anderen Fotofreunden zum Kauf anbieten.

Mehr zum Thema

image.jpg
Testbericht

Der 24-Zoll-Bildschirm LaCie 324i besitzt eine native Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten bei einer sichtbaren Bildfläche von 518 x 201 mm.
Plustek OpticFilm 8200i Ai
Testbericht

Die Firma Plustek ist schon über einen längeren Zeitraum neben anderen Scan-Lösungen auch auf dem Gebiet der Dia-Scanner präsent. DerOpticFilm…
Canon Canoscan 5600F
Testbericht

Multifunktional präsentiert sich der A4-Flachbettscanner von Canon mit einer Durchlichteinheit. Diese ermöglicht nach einem kleinen Umbau im Deckel…
Semikon SD-1340.S
Testbericht

Mit dem Multiscanner der Pearl-Marke Semikon lassen sich neben Kleinbild-Dias (keine Glasrahmen sowie Rahmen dicker als 2 mm) oder -filmstreifen auch…
Patriot EP PRO 32GB
Testbericht

Die Patriot EP Pro wird als Class-10-Karte angepriesen. Wie schnell die 32GB SDHC-Karte Daten tatsächlich speichert, verrät der Test.