Testbericht

MSI CR640

Das CR640 von MSI ist eines der ersten Notebooks der 500-Euro-Klasse, das mit einem Prozessor der aktuellen Sandy-Bridge-Generation aufwarten kann.

MSI CR640

© PCgo

MSI CR640

Pro

  • gute Akkuleistung

Contra

  • kleine Tasten
Vielversprechend

Mit 549 Euro bewegt sich das Gerät am oberen Ende unseres Preislimits. Dafür bekommt man aber sogar einen Core-i5-Prozessor, den 2,3-GHz-2420M mit zwei Kernen und integrierter HD3000-Grafik. Kurzfristig kann die CPU dank Turbo Boost bis zu 2,9 GHz erreichen.

Die Grafikeinheit ist bei Sandy Bridge nun auf einem Die zusammen mit den CPU-Kernen untergebracht und kann auch auf den 3 MByte großen L3-Cache zugreifen. Zudem hat Intel noch einige architektonische Verbesserungen bei den neuen Core-Prozessoren eingeführt, die eine höhere Rechenleistung mit sich bringen.

Das schlägt sich auch in unserem Systembenchmark nieder: Mit 6476 Punkten ist das MSI CR640 der Spitzenreiter noch vor dem HP mit dem höher getakteten Core i5 aus der Westmere-Familie.

Test: Notebooks mit3D-Display

Auch bei der Grafikleistung hat der neue Core i5 gegenüber seinem Vorgänger deutlich zugelegt. Sie liegt nun über dem Niveau des GeForce 310M im Asus K52JC, was die 1693 Punkte und die 3731 Zähler im PCMark Vantage und 06 belegen. Für Spiele wie World of Warcraft oder Starcraft II reicht das CR640 damit vollkommen aus.

Dass die HD3000-Grafik kein DirectX11 unterstützt, ist bei diesem Leistungsbereich ohne Belang, sie wäre für alle derzeitigen DirectX11-Spiele sowieso zu langsam. Das trifft aber auch für die DX11-Chips in den anderen Notebooks im Test zu.

Die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen: Im MobileMark kam das Sandy-Bridge-Notebook 296 Minuten weit. Unter Vollast schaltete es sich nach 69 Minuten ab.

Als einziges Gerät im Test kann das CR640 mit einer 500-GByte-Festplatte aufwarten. Allerdings ist die 5400er-Hitachi-Platte mit 64 MByte/s nicht übermäßig schnell. Zudem verfügt das brandneue MSI-Notebook als einziges Gerät im Test über zwei schnelle USB-3.0-Schnittstellen und eine automatische Regelung der Display-Helligkeit mittels eines Lichtsensors. Bluetooth 3.0 gehört ebenfalls zur Ausstattung unseres Testgeräts. Bei unserem frühen Testmuster ist Arbeitsspeicher nur drei GByte groß, die Seriengeräte können mit vier GByte aufwarten.

Bei dem Keyboard mit Chiclet-Tasten und separatem Ziffernblock sind die Cursortasten etwas klein ausgefallen, beim Touchpad irritiert die aus konzentrischen Kreisen aufgebaute Textur. Ein praktisches Extra ist die Backup-Funktion, die Snapshots auf einem versteckten Bereich der Festplatte anlegt. Das schützt zwar nicht vor einer defekten HDD, man kann aber einfach frühere Versionen des Systemzustands wiederherstellen, ewa um eine hartnäckige Software loszuwerden oder ein zerstörtes Windows zu restaurieren. Mit einer eigenen Sensortaste kann der CR640 dafür in einem speziellen Resore-Modus gestartet werden.

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