Testbericht

MP3-Player: Silberlinge neu verpackt

Ein moderner, kleiner MP3-Player speichert die Songs im eingebauten Flash-Speicher. Kein Medium mehr. Das spart Strom und bei Erschütterungen spielt der Player einfach weiter. In unserem Test erfahren Sie, was diese Musikmaschinen leisten.

MP3-Player: Silberlinge neu verpackt

© Testlabor Printredaktionen

MP3-Player: Silberlinge neu verpackt

Für wenig Geld, aber leider auch mit wenig Funktionen ausgestattet, ist der Typhoon NEO3 von Anubis zu haben. Knappe 100 Euro muss man für dieses Gerät hinblättern, bekommt dafür nur einen durchschnittlichen Player. Er kann beispielsweise keine WMA-Dateien spielen, besitzt nur ein zweizeiliges Display und kein Sonderzubehör wie Gürtelclip oder Fernbedienung am Kopfhörer. Dafür ist er nur Feuerzeug-groß. Die Modelle von Microboss, Arp Datacon und Aiptek fungieren wie USB-Sticks. Diese Player lassen sich daher direkt an den USB-Port des Rechners stecken. Wegen des besten Preis-Leistungsverhältnisses in unserem Testfeld erhielt die MP3-Mouse von Microboss von uns den Spartipp. Mit knappen 120 Euro und einem ausgewogenen Leistungsspektrum konnte das Microboss-Gerät überzeugen. Die beiden anderen USB-Stick-MP3-Player sind baugleich. Unterschiede gibt es bei den Kopfhörern. Während das Aiptek-Modell im Gegensatz zur Arp-Datacon- Variante eine Fernbedienungseinheit am Kopfhörer aufweist, kann der Arp Datacon WMA-Dateien spielen, was der Aiptek-Player verweigerte. Die Player von Thomson und Nike richten sich an den Sportler, was klar an der Gummiumhüllung des Gehäuses zu erkennen ist. Der Nike psa[128 max spielte bis auf die WMA-Datei mit 22 Kbit alle Formate, was der Thomsson Lyra nicht konnte. Er verweigerte WMA-Dateien gänzlich. Gut ist, dass beim psa[128max eine Ladegerät und die passende aufladbare Batterie dabei sind. Das brachte dem Nike-Modell, das eigentlich von Philps kommt, zusätzliche Punkte ein. Das Modell NEX ia von Frontier Labs belegte im Test den dritten Platz. Der MP3-Player ist sehr solide, aber etwas groß. Dass muss er auch sein, denn er speichert die Dateien auf der beiliegenden 256-MByte-Compact-Flash-Karte, und der Karteneinschub braucht Platz. Punkte zum ersten Platz verlor der Player wegen eines etwas schlechteren Ergebnisses bei der Frequenzgangmessung und beim Zubehör. Das fehlende deutsche Handbuch machte hier den minimalen Unterschied aus. iRiver ist gleich mit zwei Modellen im Test vertreten: der iFP-180T und der iFP-380T. Beide Geräte zeichnen sich durch sehr gute technische Leistungen aus. Unterschiede gibt es beim Bedienkomfort und beim Zubehör. Der 180T besitzt weniger Tasten und keinen Line-In-Eingang, mit dem man von externen Quelle im MP3-Format aufnehmen kann. Solch einen Eingang besitzt auch der Testsieger, der Freecom Beatman Flash Recorder. Gerade mal um zwei Punkte hat der Freecom die Nase vorn. Das liegt vor allem daran, dass beim Beatman mehr Zubehör dabei war. Das deutsche Handbuch, die Tasche und der Mini-Klinken-Adapter sorgten für den knappen Vorsprung

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