Testbericht

Mitsubishi CP3800

Hervorragende Porträts und SW-Fotos zum günstigen Preis und blitzschnell, ist der solide Mitsubishi eine gute Wahl für den Vieldrucker, der den Lärm und den hohen Anschaffungspreis verschmerzen wird.

  1. Mitsubishi CP3800
  2. Datenblatt
Drucker

© Archiv

Drucker

Ein Thermodrucker im DIN-A4-Format für 2000 Euro - können sich auch Amateure dafür erwärmen? Für den stolzen Preis gibt es ein solides Gerät, dem man auch problemlosen Dauerbetrieb zutraut. Der CP3800  ist richtig schnell: Weniger als 55 Sekunden für ein randloses A4-Bild brauchte noch kein Drucker. Ein Satz aus Papierrolle und Farbband reicht für 110 Prints. Die Kosten für einen Ausdruck liegen mit 83 Cent extrem niedrig. Doch die Geräuschkulisse passt eher in eine Werkhalle und der Standby-Stromverbrauch von 19 Watt ist viel zu hoch. Das bringt Punktabzüge und verhindert einen Spitzenplatz in der Praxis-Wertung. Die Lichtbeständigkeit entspricht nicht ganz dem Stand der Technik, ist aber auch nicht schlecht, und mit Ozon haben Thermoprints dank der auflaminierten Deckschicht sowieso keine Probleme.Der Foto-Eindruck ist sehr gut, auch wenn das Farbmanagement dem Treiber überlassen wird.

Denkmal

© Archiv

Gute Zeichnung und sattes Schwarz in den Schattenpartien und gleichzeitig feine Abstufungen in den hellen Bildstellen: Der Mitsubishi CP 3800 druckt exzellente SW-Bilder.

Sehr natürliche und fein differenzierte Hauttöne können ebenso überzeugen wie die neutralen und in Schatten und Lichtern gut gezeichneten Schwarzweiß-Drucke. Im Treiber (nur für Windows) lässt sich auch die Verwendung von Profilen vorgeben. Nur die für Thermoprinter typischen Schwächen bei feinen Strukturen verhindern die absolute Top-Wertung in der Druckqualität. Denn im Gegensatz zu vielen anderen gibt der Mitsubishi auch monochrome Flächen ohne Farbvariation an den Kanten oder Streifen wieder.

Farbraumdiagramm Mitsubishi CP3800

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Mitsubishi CP3800DW

HerstellerMitsubishi
Preis2000.00 €
Wertung75.5 Punkte
Testverfahren1.5

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