Testbericht

Microsoft Surface Pro 3 im Test

Das Microsoft Surface Pro 3 ist richtig gut geworden. Im Test zeigt sich, dass sich Microsoft die Kritikpunkte am Surface Pro 2 sehr genau angesehen hat.

Microsoft Surface Pro 3

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Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

  • Preis: 1100 Euro (mit Type-Cover-Tastatur)
  • Preis/Leistung: gut
  • Testurteil: sehr gut (81 Punkte)

Das neue Surface Pro 3 ist im Vergleich zum Vorgänger ein gutes Stück gewachsen: Sein im Test helles IPS-Panel misst nun 12 Zoll (30 cm) in der Diagonale und stellt 2160 x 1440 Pixel dar. Das sorgt nicht nur für ein scharfes Bild, sondern auch für ein 3:2-Seitenverhältnis, das die Nutzung des Tablets im Hochformat auf jeden Fall erleichtert.

Der Stift ist präzise und eignet sich auch zum Malen und Zeichnen, da er Druckstufen erkennt. Die Taste an seinem Ende startet die OneNote-App und weckt das Surface sogar aus dem Schlafmodus auf.

Will man das Surface Pro 3 als Notebook einsetzen, dann muss man zusätzliche 130 Euro in das passende Keyboard investieren. Dessen Tasten sind etwas größer geworden und nun auch beleuchtet. Zudem kann das Keyboard mit einer zusätzlichen Magnetleiste etwas steiler gestellt werden. Ein Schwachpunkt ist das sehr kleine Touchpad. Gut für das mobile Arbeiten ist der nun stufenlos verstellbare Standfuss des mit Keyboard nur 1100 Gramm schweren Surface.

Die Leistung des mit einem Intel Core-i5-4300U und einer 128-GByte-SSD bestückten Testgerätes ist sehr gut. Bei normalem Arbeiten bleibt auch der Lüfter des Tablets meist aus. Die im PCMark 8 gemessene Akkulaufzeit unter beständiger Last ist mit 3,5 Stunden nur befriedigend. Die von Microsoft genannten acht Stunden beim Surfen sind aber realistisch.

Fazit

Das Surface Pro 3 ist leicht genug als Tablet und schnell genug für den Einsatz als Notebook. Das Display ist sehr gut und die Nutzung des Stifts ein Vergnügen. Nur die Akkulaufzeit könnte besser sein.

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