Testbericht

Martin Logan Dynamo 700

Die Firma Martin Logan aus den USA gehört zu den Spezialisten der Lautsprecherbranche: Im Portfolio der Amerikaner findet man an erster Stelle elektrostatische Lautsprecher.

Subwoofer Martin Logan Dynamo 700

© Archiv

Subwoofer Martin Logan Dynamo 700

Pro

  • guter Allrounder für die Größe
  • recht pegelfest
  • exzellenter Tiefgang

Contra

  • "wandert" bei extremen Pegeln

Eine Diversifizierung bis hin zu Subwoofern fand erst in den vergangenen Jahren statt.

Der Dynamo 700 ist ein kleiner Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 32 Zentimetern. Seine Endstufe reicht für 300 Watt Nennleistung und treibt einen Bass mit etwa 21 Zentimetern effektiver Membranfläche an.

Eine Besonderheit neben dem integrierten Funkempfänger: Einige wenige Handgriffe verwandeln den Downfire-Subwoofer in einen konventionellen Frontfire-Bass, wenn er etwa in einer Nische installiert werden soll. Auf der Rückseite lassen sich Tiefpass und Pegel einstellen respektive die Phase invertieren - also alles, was zur korrekten Einstellung erforderlich ist.

Lobenswerterweise ist auch ein ungefilterter LFE-Eingang vorhanden, der die Filterung dem vorgeschalteten AV- Receiver überlässt.

Nach sorgfältiger Auf- und Einstellung musste der Subwoofer beweisen, was in ihm steckt. Er beherrscht das gesamte Spektrum. Er kann extrem tief intonieren, differenziert aufspielen und ordentlich Druck machen. Keiner der Mitstreiter vermochte so dicht an die 20-Hertz-Marke heranzukommen wie der Dynamo 700.

E-Bassläufe in Steely Dans "Jack of Speed" kamen satt und knackig, und zerberstende Eiskristalle im Zeichentrickfilm "Titan A.E." setzten den Hörraum unter Tiefendruck und schüchterten die Zuschauer mächtig ein.

Lediglich in puncto Maximalpegel kam der Dynamo 700 nicht ganz an die Konkurrenz heran. So wirkten das Gestampfe von Dinosauriern und U-Boot-Crashs im Hochpegelbereich nicht so mächtig und druckvoll, doch spektakulär blieben die Szenen dank der ungeheuren Schlagkraft allemal.

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