Testbericht

Magnat Quantum-750-Set im Test

Magnats Set Quantum 750 präsentiert sich im Testlabor dynamisch und bassstark. Vor allem im Heimkino-Betrieb sammelt das Surround-Set Punkte.

Magnats Set Quantum 750-Serie im Test

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Magnats Set Quantum 750-Serie im Test

Pro

  • dynamisch
  • bassstark und hoher Wirkungsgrad

Contra

  • etwas zu präsente Abstimmung

Seit der IFA 2012 gibt es vom Boxenhersteller Magnat aus Pulheim in der Quantum-Serie auch die 750-Linie. Das augenfälligste Merkmal: hoch gewachsene schlanke Standboxen sowie interessante visuelle Akzente durch breite Fugen zwischen Schallwand, Korpus und Bodenplatte.

Magnat Quantum-750-Set: Aufbau

Die Quantum 757 ist mit 106 Zentimetern die größte Box, aber dank einer Breite von nur 19 Zentimetern recht schmal. In der Variante mit Front in Piano-Weiß und Korpus in Seidenmatt-Weiß wirkt die Standbox besonders elegant. Der Kunde hat die Wahl zwischen besagtem Weiß sowie Schwarz und Mocca.

Bildergalerie

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Letzteres gilt auch für die 753, eine ausgewachsene Zwei-Wege-Regalbox, die wir in den Rückraum gestellt haben, den eigens für das Heimkino entwickelten Center 73 sowie für den Subwoofer 731A.

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Alle Boxen im Set arbeiten mit Aluminium-Keramik-Membranen als Tief- und Mitteltöner. Drei 17er-Membranen werkeln in der Standbox, zwei 13er-im Center und ein 17er-Tief-/Mitteltöner in der Regalbox. Die Membran- und Magnetfeld-Geometrien sowie die Bassreflex-Abstimmung wurden mit ausgeklügelter Simulations-Software respektive mit modernster Messtechnik entwickelt. Der Subwoofer verfügt über einen nach unten gerichteten 30-Zentimeter-Treiber, der aus einem Verstärkerpotenzial von 180 Watt schöpfen kann.

Magnat Quantum-750-Set: Hörtest

Im Stereo-Modus fiel zunächst der hohe Wirkungsgrad auf. Das heißt: Schon mit wenig zugeführter Verstärkerleistung machten die Boxen ordentliche Schalldruckpegel. Diese Effizienz zeigte sich etwa bei Peter Wenigers E-Bass: Souverän entließen die 757 mächtige Basswogen ohne nennenswerte Nebengeräusche durch die Bassreflex-Öffnung.

Der offene, klare Präsenzbereich holte selten gehörte Details der Aufnahmen an die Oberfläche und positionierte Stimmen klar vor der Hörjury. Doch die eigentliche Spielwiese schien das Heimkino zu sein: Kein anderes Set schaffte die Maximalpegel der Magnat-Kombi oder die grobdynamischen Fähigkeiten.

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