
Kurzcheck: Medion Akoya X7702D - Highend-PC unter der Lupe
Schon seit geraumer Zeit versucht Medion vom Image des bloßen Aldi-Zulieferers wegzukommen. Mit dem getesteten Akoya X7702D richtet sich Medion an Videoschnittprofis, denn auf dem 2500-Euro-Rechner ist nicht nur Adobe Premiere Pro CS4 vorinstalliert, der PC kann auch mit High-End-Komponenten aufwarten.
Medion Akoya X7702D
Als Prozessor dient ein sehr schneller Intel Core i7 960, der Arbeitsspeicher ist mit neun GByte auch groß genug für die Bearbeitung von HD-Material und als Massenspeicher sind eine schnelle Intel-SSD mit einer Transferrate von 180 MByte/s als Systemplatte sowie eine 1,5-TByte-HDD für die Daten installiert.
Zudem sitzt auf dem X58-Mainboard auch noch eine flotte ATI Radeon HD 4870 mit einem GByte Videospeicher und als optisches Laufwerk dient ein kostspieliger Blu-ray-Brenner. Somit kommt der Rechner auf sehr gute 14062 Punkte im PCMark Vantage und eignet sich mit 10515 Punkten im 3DMark Vantage durchaus auch als schneller Spielerechner für den Feierabend.
Testergebnisse Fazit:Der Medion Akoya X7702D ist außerordentlich schnell und sehr gut ausgestattet. Er ist somit als Videoschnittplattform für professionelle Ansprüche geeignet, wenn man mit den fehlenden PCI-Slots leben kann.
Bei näherem Hinsehen zeigen sich aber dann doch einige Haken: So sind 25 GByte der nur 80 GByte großen SSD durch eine Restore-Partition belegt.
Zudem ist als Mainboard nur eine Micro-ATX-Platine vom Asus-OEM-Ableger Pegatron verbaut, die keinen PCI-Slot für Erweiterungskarten wie Videograbber bietet.
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