Testbericht

Komplettsysteme: PC-Systeme um 800 €

Übersichtlich und aufgeräumt sieht das Innenleben des Orion von Avitos aus, nachdem die Seitenverkleidungen des Gehäuses abgenommen sind. Die Leitungen sind ordentlich verlegt und mit Kabelklemmen fixiert - ideal für einen nachträglichen Einbau.
Für zusätzliche Hardware stehen drei 5,25-Zoll-Schächte und zwei 3,5-Zoll- Einbauplätze zur Verfügung. Von diesen fünf Schächten ist lediglich einer nicht von außen zugänglich. Das Gehäuse ist solide verarbeitet und trotz der kompakten Ausmaße sehr gut zugänglich. Die Bedienungselemente sind optisch elegant abgesetzt und gut bedienbar.

Komplettsysteme: PC-Systeme um 800 €

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Komplettsysteme: PC-Systeme um 800 €

Auf hochwertige Komponenten setzt Avitos auch bei der restlichen Hardware. Die Cherry-Tastatur vermittelt ein sehr gutes Schreibgefühl. Auch die Logitech-Maus folgt allen Anweisungen exakt und liegt gut in der Hand.

Der Athlon XP 1500+ arbeitet nicht mit einer Taktfrequenz von 1500 MHz, wie es die Bezeichnung vermuten lässt, sondern mit 1333 MHz. Die Leistung soll einem (theoretischen) Standard- Athlon-Prozessor mit 1500 MHz entsprechen, was dieses System nur zum Teil erfüllt. Neben dem Prozessor sind 128 MByte DDR-RAM und eine Elsa- Gladiac-511-Grafikkarte auf dem Elitegroup- Mainboard installiert.

Für weiteren Speicher und weitere Steckkarten stehen zwei DIMM-, fünf PCI- und ein CNR-Slot bereit. Unterstützt von einem NEC-DVD-Laufwerk und einer 40 GByte großen Maxtor- Festplatte zeigte der PC gute Leistungen. Negativ: Zwei BIOS-Einstellungen, die Deaktivierung von USB-Anschlüssen und von der UDMA-Unterstützung für den IDE-Controller, waren falsch getroffen. Dadurch war die USB-Maus zunächst unbeweglich, die Festplatte kam nur auf eine mittlere Transferrate von 13727 KByte/s statt der möglichen 27897 KByte/s.

Im SYSmark 2001 erreichte das System 136 Punkte - die Spitzenposition in diesem Vergleich. Knapp dahinter folgt das Ampak-System mit 135 Punkten wegen des größeren Arbeitsspeichers. Ebenfalls gute Leistungen erzielte die Grafikkarte, eine mit dem GeForce2 MX von nVidia und 32 MByte Videospeicher bestückte Gladiac 511. Das DVD-ROM-Laufwerk und die Harddisk arbeiteten nach der UDMA-Aktivierung solide, auch wenn die gebotene Leistung dennoch nur Mittelmass ist. In einem ruhigen Umfeld, ohne dass auf Laufwerke zugegriffen wurde, entwickelte das Sytem Betriebsgeräusche von bis zu 43,3 dB(A). Das lag am Netzteillüfter: Er ist zwar temperaturgeregelt, erreichte aber nach kurzer Betriebszeit bereits die maximale Drehzahl. Bei diesem Grundpegel war zumindest der Festplattenzugriff auf einer geringen Distanz von etwa 30 cm fast nicht mehr wahrzunehmen. Obwohl das Orion nur mit einem Prozessorlüfter und dem Lüfter im Netzteil ausgestattet ist, ist es neben dem Ampak- und dem BrandX-System das lauteste in diesem Vergleich. Die Software-Ausstattung des Avitos Orion ist enttäuschend. Hier findet sich neben den Treiber-CDs lediglich Windows XP Home Edition.

http://www.avitos.com

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