Testbericht

Kata HB-207

Wir können den Kata-Rucksack HB-207 mit gutem Gewissen empfehlen, allerdings nur denen, die eine riesige Kameraausrüstung besitzen.

  1. Kata HB-207
  2. Datenblatt
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© Archiv

Pro

  • Robustes Außenmaterial
  • Hochwertige Materialien

Contra

  • Reißverschlüsse laufen etwas schwer

Kata verkauft den HB-207 als "Wanderrucksack". Wer ihn als solches zum ersten Mal sieht, könnte angesichts seiner Größe durchaus erschrecken: Schließlich bedarf es einer guten Kondition, um einen Riesen mit 35 x 60 x 30 cm und 3,7 kg Leergewicht samt entsprechend umfangreicher Kameraausrüstung auf langen Märschen mitzuschleppen.

Immerhin fasst der HB-207 locker neben dem SLR-Equipment mit mehreren Gehäusen, einem 500er-Teleobjektiv und einem Profiblitzgerät auch noch ein Notebook und einen größeren Camcorder - selbstverständlich mit reichlich Zubehör.

Außerdem kann der Fotograf bis zu drei Stative vorne und zu beiden Seiten sicher und stabil befestigen. Nur wenige andere Fotorucksäcke können dem HB-207 in Sachen Sicherheit Konkurrenz machen: Kata verstärkt Teile der Front, des Bodens und der Seiten mit einer robusten, stoßfesten Hartschale.

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Der Kameraeinsatz ist durch feste Außenwände sehr gut geschützt und verfügt über ein extradickes Frontpolster, das sich automatisch beim Schließen des Deckels über die Kammern im unteren Rucksackbereich legt.

Die funktionalen Trennelemente lassen sich dank Klett so positionieren, dass alle Einzelteile fest sitzen. Noch besser gelänge das allerdings mit zusätzlichen Kompressionsgurten, die liefert Kata aber nicht mit. Außerdem reichen die sieben Trennwände nicht aus, um viele kleine Wechselobjektive zufriedenstellend unterzubringen.

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© Archiv

Groß und sicher: Kata bezeichnet den HB-207 als Wanderrucksack, obwohl er sich mit seinen 35 x 60 x 30 cm doch recht sperrig auf dem Rücken ausnimmt. Dafür fasst er eine große Kameraausrüstung und schützt sie sicher vor Stößen.

Kata bietet zwar zusätzliche Innenpolster zum Zuschneiden an, allerdings schlägt beispielsweise das 10 x 100 cm große Stück mit rund 36 Euro zu Buche. Das robuste Außenmaterial weist Wasser sehr gut ab, und die Reißverschlüsse sind größtenteils geschützt - abgesehen vom umlaufenden Reißverschluss des Kamerafachs, der an zwei Stellen unverdeckt bleibt. Eine Regenhülle liegt bei. An den Reißverschlusslaschen kann man ein Vorhängeschloss anbringen.

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© Archiv

Zwischen Ka- meraeinsatz und Rückenteil befindet sich das gut gepolsterte Notebookfach.

Dass Kata den HB-207 nicht zu Unrecht als Wanderrucksack bezeichnet, zeigt das Tragesystem: Die Schultergurte erinnern an die hochwertiger Sportrucksäcke. Auch der gepolsterte, auffallend breite Hüftgurt und das angenehme, gut belüftete Rückenpolster überzeugen. Mit den vier Lastkontrollriemen kann der Fotograf den Rucksack optimal an seinen Körperbau anpassen und das Gewicht gleichmäßig verteilen. Damit sich der HB-207 auch für Flug- und Autoreisen eignet, kann man die Tasche auf einen Trolly stecken und so zum Rollkoffer umfunktionieren. Der passende Kata-Trolly kostet ca. 65 Euro. Alle Nähte wirken sehr gut vernäht, die Materialien hochwertig. Nur die Reißverschlüsse laufen etwas schwer.

KATA HB-207

HerstellerKATA
Preis350.00 €
Wertung68.0 Punkte
Testverfahren1.5

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