Testbericht

JVCs Blu-ray - System NX-BD 3 im Test

Die neue Netzwerk-Media-Anlage von JVC bringt auf engstem Raum alles mit, was das Video-Herz begehrt. Sie kommt daher wie ein Upgrade-Kit für Fernseher: Die NX-BD 3 ergänzt die meisten hochauflösenden TVs mit Funktionen, die ihnen oft von Hause aus fehlen: Tiefbässe, HD-Zuspielung von Konserve, Radio, wie auch ein Media-Server für Datenfunktionen wie Foto-, Musik- und Video-Wiedergabe.

  1. JVCs Blu-ray - System NX-BD 3 im Test
  2. Teil 2: JVCs Blu-ray - System NX-BD 3 im Test
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Die neue Netzwerk-Media-Anlage von JVC.

Die neue Netzwerk-Media-Anlage von JVC bringt auf engstem Raum alles mit, was das Video-Herz begehrt.

Sie kommt daher wie ein Upgrade-Kit für Fernseher: Die NX-BD 3 ergänzt die meisten hochauflösenden TVs mit Funktionen, die ihnen oft von Hause aus fehlen: Tiefbässe, HD-Zuspielung von Konserve, Radio, wie auch ein Media-Server für Datenfunktionen wie Foto-, Musik- und Video-Wiedergabe.Das Rundum-glücklich-Paket in Klavierlackoptik besteht aus einem Blu-ray-Player, zwei Hauptlautsprechern und einem separaten Tieftöner. Die Installation des Systems geht selbst Anfängern leicht von der Hand. Die Hauptlautsprecher steckt der geneigte Filmfan einfach über konfektionierte, farblich gekennzeichnete Kabel in den Subwoofer ein. Der Subwoofer wiederum erhält seine Signale vom Blu-ray-Player über ein achtpoliges Spezialkabel.

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Die neue Netzwerk-Media-Anlage von JVC.

Die Strippen sind allesamt lang genug, um in einem Standard-Wohnzimmer alle Stellvarianten ausprobieren zu können. Zum Schluss muss nur noch der Fernseher mit dem Player über HDMI oder YUV angedockt werden. Ältere Modelle lassen sich allerdings auch über Scart, S-Video oder Composite- Video anschließen. Den Fernseh-Ton speist der Anwender wahlweise über ein analoges Scart-, Cinch- oder ein optisches Toslink-Kabel ein.

Nach dieser Prozedur stehen bereits die Basis-Funktionen der Anlage bereit, wie etwa eine Blu-ray abspielen oder von einer SD-Karte Fotos anschauen.

Netzwerk-Funktionen

Nach der Hardware folgt die Software. Der erste DLNA (Digital Living Network Alliance) zertifizierte Blu-ray-Player soll schließlich auch über die Netzwerkschiene korrekt arbeiten. Dazu ist es nötig, das mitgelieferte Programm "CyberLink Media Server 2.0" auf dem ans Netzwerk angeschlossenen PC zu installieren. Damit lässt sich festlegen, welche Ordner auf dem Rechner für den JVC Media-Server freigegeben werden. Zur Sicherheit kann man im Programm festlegen, dass auch wirklich nur der Blu- ray-Player auf diese Daten zugreifen kann. Prinzipiell liest der JVC natürlich auch andere Speichermedien aus.

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Ausgänge zum Fernseher bringt der Player in ausreichender Zahl mit. Ein oder zwei zusätzliche Audio-Eingänge für weitere Zuspieler wären allerdings wünschenswert.

Im Praxis-Test etwa kommunizierte er auch mit UPnP-fähigen (Universal Plug and Play) Komponenten im Netz, da DLNA auf dieses Protokoll aufsetzt (siehe Screenshot). Auf dem Schirm stellt die Media- Anlage jede weitere Ressource als Ordner dar, auf die der Benutzer nach Belieben zugreifen kann. Das Ganze geht aber nicht so flott vonstatten, wie man es sich aus der schnellen Computerwelt wünschen würde. Teilweise vergehen Sekunden, bevor ein Unterordner aufgerufen oder ein Rücksprung in die höhere Ebene erfolgt ist. Das Lesen der Dateien selbst erledigt der JVC allerdings recht flott.

Die Vorgehensweise in der Auswahl der Daten gestalteten die Ingenieure für das Netzwerk genauso wie bei einer in den Frontschlitz eingesteckten SD-Karte oder einer eingelegten Datendisk: Der Zuschauer wählt kurzerhand Musik-, Foto-oder Video-Dateien aus und mit einem Druck auf die "OK"-Taste werden sie angezeigt. Fotos zeichnet die Media-Anlage - einen HD-Fernseher vorausgesetzt - in grandioser Qualität an. Sie werden stets formatrichtig und sauber skaliert aufgerufen. Drehen und Zoomen beherrscht der Player natürlich auch. Selbst aufgenommene Filme - sei es in Standard-Auflösung oder AVCHD (Advanced Video Codec High Definition) - spielt er ebenfalls klaglos ab. So können selbstredend auch Besitzer eines Everio HD-Camcorders ihre eigenen Videos ohne Umwege über die Anlage abspielen.

Wie sich JVCs Anlage bei Blu-ray schlägt und wie das Fazit ausfällt, lesen Sie auf Seite 2...

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Die neue Netzwerk-Media-Anlage von JVC.

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