Einsteiger-Ultrabook

Jumper EzBook 3 im Test: Guter und günstiger MacBook-Klon aus China

Das Jumper EzBook 3 ist kein MacBook. Es sieht zwar so aus, hat aber weniger Power und kostet mit unter 200 Euro nur einen Bruchteil. Wir machen den Test.

Jumper EzBook 3 im Test

© Jumper / Gearbest

Das Jumper EzBook 3 sieht aus wie ein MacBook, ist aber um einiges schwächer und vor allem deutlich günstiger.

Pro

  • Super Verarbeitung
  • Ordentliche Office-Leistung
  • Windows 10 vorinstalliert
  • Guter Akku

Contra

  • Plastik statt Alu wie im Vorgänger

Fazit

Das EzBook 3 nutzt zwar viel Plastik statt Alu wie beim EzBook 2. Dafür gibt es jedoch sinnvolle Änderungen, die Optik und Haptik verbessern.
Hervorragend

Jumper ist mit seiner erfolgreichen EzBook-Reihe schon bei der Zahl 3 angekommen. Im Test muss sich das EzBook 3 beweisen und darlegen, warum es selbst für unter 200 Euro ein echt gutes Notebook ist. Das Testgerät kommt von Gearbest, der Preis bei einem Import aus China liegt aktuell im Rahmen einer Rabattaktion bei 178,55 Euro. Bei einem Import wählen Sie am besten die kostenlose Versandoption "Priority Line" - dann müssen Sie sich nicht um Zoll- und Einfuhrangelegenheiten kümmern. Die Versanddauer ist typisch für Importe etwas länger. Gearbest gibt 9 bis 15 Werktage an. Die lohnen sich jedoch.

Jumper EzBook 3 im Test: Das Äußere

Als Prozessor ist Intels neuester Apollo Lake Celeron N3350 verbaut, der etwas weniger schnell als ein Core M daherkommt. Das 14-Zoll-Display löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf. Verbaut sind 4 GB Ram und hinsichtlich des Speichers stehen uns 64 GB als eMMC zur Verfügung. Vorinstalliert ist Windows 10, die Kamera löst mit 2 Megapixel auf und der Akku bietet 10.500 mAh.

Im Vergleich zum EzBook 2 hat Jumper beim EzBook 3 mehr Plastik und weniger Alu verbaut. Das fühlt sich zwar okay an, durch diesen Einsatz verliert das EzBook aber deutlich an Wertigkeit. Dafür kann Jumper in Sachen Verarbeitung punkten. Alles sieht gut aus, fühlt sich gut an. Schön ist, dass der Rahmen rund um das Display geschrumpft ist. Dadurch ist zum Beispiel die Webcam unter den Bildschirm geschoben worden. Das ist ungewohnt, schränkt Videokonferenzen aber nicht merklich ein.

Jumper EzBook 3 im Test

© Jumper / Gearbest

Der dünne Displayrahmen des Jumper EzBook 3 gefällt. Die Webcam wandert dafür von der klassischen Position nach unten links.

Obwohl Plastik eingesetzt wurde, hat sich die Gesamtstabilität des EzBook 3 verbessert. Konnte man den Vorgänger mit etwas Druck fast durchbiegen, hat sich das mit dem EzBook 3 erübrigt. Hinsichtlich der Anschlüsse gibt es wenig Grund für Nörgeleien. Auf der linken Seite befinden sich ein USB-3.0-, ein Micro-HDMI-Anschluss und der Port für das Akkuladegerät. Auf der rechten Seite finden wir einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, einen USB-2.0-Port und einen Micro-SD-Kartenleser.

Übrigens wird es Bastler freuen, dass man den Unterboden des EzBook 3 mit vier kleinen Schrauben abnehmen kann. Unter der Abdeckung findet sich ein freier mSATA-Port, sodass problemlos eine SSD nachgerüstet werden kann. Achten Sie nur auf den richtigen Standard (mSATA statt SATA).

Die Tastatur wurde im Vergleich mit dem Vorgänger deutlich verbessert. Zwar liegt diese nur im internationalen QUERTY-Stil vor, mit Aufklebern und der softwareseitigen Umstellung auf „Deutsch“ lässt sich dieser Umstand aber umgehen. Auch das Trackpad wurde überarbeitet. Es ist jetzt nicht nur schwarz, sondern lässt präzisere Eingaben zu als noch beim Vorgänger. Die Oberfläche ist zwar etwas rau, lässt die Finger aber dennoch gut gleiten. Eine gute Entscheidung war es, die Windows-Gesten nicht zu unterstützen. Das hatte in der Vergangenheit für viele Fehleingaben gesorgt.

Jumper EzBook 3 im Test: Das Display

Wenn wir ehrlich sind, dann war das Display im EzBook 2 zwar okay, aber kein echter Brüller. Deswegen waren wir gespannt, wie sich das EzBook 3 hier schlagen würde. Wie oben schon beschrieben, löst das LCD TN Panel mit 1920 x 1080 nativ bei 60 Hz auf. Kontrast und Farbtreue befinden sich auf einem sehr guten Niveau. In quasi jedem Bereich hat Jumper hier Korrekturen vorgenommen, die einem sofort ins Auge springen. Auch die Blickwinkelstabilität ist gut. Natürlich, an ein hochwertiges IPS-Display kommt es nicht heran, aber wir reden hier immerhin über ein Gerät, das es für unter 200 Euro gibt. Besonders gut hat uns die Helligkeit des Displays gefallen. Schon bei nur 70 % Helligkeit kann man das EzBook 3 selbst unter freiem Himmel nutzen. Schön: das Display spiegelt dank Anti-Glare-Beschichtung kaum.

Jumper EzBook 3 im Test

© Jumper / Gearbest

An der dünnsten Stelle misst das Jumper EzBook 3 gerade einmal 8 Millimeter. Es bringt trotzdem alle nötigen Anschlüsse mit.

Jumper EzBook 3 im Test: Die Leistung

Der verbaute Intel Celeron N3350 bietet zwar nur zwei Rechenkerne mit je 1,1 Ghz Basis- und 2,5 GHz Maximaltakt, doch die reichen aus, um das EzBook 3 im Antutu Benchmark jenseits der 120.000 Punkte Marke zu katapultieren. Damit ist der N3350 ungefähr im Bereich eines Snapdragon 820 angesiedelt, was für Windows 10, Office-Arbeiten und Internet-Surfing locker ausreicht. Auch weniger anspruchsvolle Spiele steckt das EzBook 3 locker weg.

Der Akku ist ebenfalls gut aufgestellt. Wer nur surft, der kommt locker 7 Stunden mit einer Ladung zurecht. Wer Videos abspielt, kann mit rund 5 Stunden rechnen.​

Schade, dass sich die verbauten 4 GB Ram nicht aufrüsten lassen. Vor allem für Multitasking-Aufgaben wären hier ein paar GB mehr nicht schlecht gewesen. Zwei, drei Programme gleichzeitig laufen zwar, danach wird es für die Hardware aber spürbar anstrengend.

Jumper EzBook 3 im Test: Fazit

In Sachen Preis/Leistung ist das EzBook 3 eine Wucht. Natürlich kommt es hinsichtlich der Leistung nicht an Apple-Geräte oder sonstige hochpreisige Laptops heran. Aber das will Jumper auch gar nicht. Das EzBook 3 ist genau das richtige Gerät für all jene, die ein bisschen surfen wollen, die ein paar Mails schreiben oder hin und wieder Excel-Listen bearbeiten. Hinzu kommt, dass Jumper vor allem im Vergleich mit dem EzBook 2 wichtige Verbesserungen vorgenommen hat, die vor allem die Optik, Haptik und Bedienbarkeit betreffen. Klasse!

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Quelle: PC Magazin
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