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HSTI Mobostick im Test

Der HSTI Mobostick ist im Prinzip ein Mini-WLAN-Rechner, um Fotos, Videos und Musik von einem Androidgerät zu streamen. Wir haben den Stick getestet.

Test HSTI Mobostick

© HSTO

Test HSTI Mobostick

Pro

  • Unkomplizierte Bedienung

Contra

  • Teuer
  • Funknetz derzeit noch unverschlüsselt

Um Dateien auf den Fernseher, digitalen Bilderrahmen oder Drucker zu übertragen, benutzt der HSTI Mobostick kein vorhandenes WLAN, sondern baut sein eigenes auf. Alles, was man noch braucht, ist eine App, die man kostenlos aus dem Android-Markt laden kann. Das Handling ist unkompliziert: Auf der Rückseite der Verpackung findet sich ein QR-Code, der zum Download der Mobostick-App führt. Dann steckt man den HSTI Mobostick am Endgerät per USB-Port an und verbindet das Smartphone oder Tablet mit dem WLAN des Sticks, fertig!

Mit einem Klick lassen sich die Dateien an den HSTI Mobostick streamen, und das Endgerät kann diese abspielen, vorausgesetzt natürlich, es unterstützt den Dateityp beziehungsweise die Codierung. Im Test klappte die Verbindung reibungslos. Am Fernseher ließen sich Bilder und HD-Filme ruckelfrei abspielen. Auch die App gefällt durch ihre intuitive Bedienbarkeit. 

Unverschlüsseltes WLAN

Der Mobostick misst rund 3 cm in der Breite und kann damit nicht in nebeneinander liegende USB-Ports gesteckt werden. Schwerer wiegt aber, dass das generierte WLAN unverschlüsselt ist. Ein entsprechendes Update, das über die App eingespielt wird, soll es laut Hersteller demnächst geben. Ein weiteres Manko ist, dass es während des Streamings keinen Internetzugriff für das Androidgerät gibt, da dieses permanent mit dem Mobostick-Accesspoint verbunden sein muss. 

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Wer gleichzeitig über WLAN im Internet surfen möchte, kann den etwas teureren Wireless Media Stick von HSTI erwerben (Preis: ca. 100 Euro). Dieser nutzt das lokale WLAN, bietet die gleiche Funktionalität und kann zudem von jedem Windows-, Mac- und Linux-System kabellos auf alle gängigen Abspielgeräte streamen.

Testfazit

Der HSTI Mobostick ist praktisch, um Bilder, Videos und Musik von Android-Geräten auf Endgeräte mit USB-Port zu streamen. Einfach im Handling, mit 80 Euro aber kostspielig. Nachteile: Funknetz ist derzeit noch unverschlüsselt, und eine parallele Internetverbindung ist nicht möglich.

Technische Daten

  • Preis: ca. 80 Euro
  • Schnittstellen: USB 2.0, WLAN
  • Datentransferrate: 20 Mbit/s
  • Systemvoraussetzung: ab Android 2.0
  • Abmessungen (L x B x H): 8,5 x 3 x 1,5 cm
  • Gewicht: ca. 20 g

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