Hybrid-Notebook

HP Spectre 13 X2 im Test

Im Test zeigt sich das HP Spectre 13 X2 als gutes Hybrid-Notebook mit leichten Schwächen bei den Schnittstellen.

Hybrid-Notebook: HP Spectre 13 X2 im Test

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Hybrid-Notebook: HP Spectre 13 X2 im Test
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EUR 1.563,27

Pro

  • Lüfterloser Betrieb
  • Gute Ausstattung

Contra

  • Schnittstellen nur im Keyboard-Dock

Windows 8.1 ist ein Tablet-OS für Metro-Apps und gleichzeitig auch ein Desktop-Betriebssystem für herkömmliche Windows-Anwendungen. Diese doppelte Natur hat auch das Spectre 13 X2 von HP in seinen Genen.

Das 1100 Euro teure 13-Zoll-Ultrabook mit Haswell-Prozessor ist gleichzeitig auch ein Tablet, da man das Keyboard einfach abkoppeln kann. Der Intel Core-i5-4202Y hinter dem Full-HD-IPS-Display mit 10-Finger-Touch-Erkennung kommt dabei sogar ohne Lüfter aus, das Spectre 13 X2 arbeitet damit absolut lautlos.

Lüfterlos dank Stromspar-Haswell-CPU

Der lüfterlose Betrieb ist möglich, da der 1,6-GHz-Prozessor mit maximal 11,5 Watt auskommt. Beim Tablet-Betrieb mit typischen Metro-Anwendungen gibt er sich sogar mit 4,5 Watt zufrieden.

Technische Daten

Prozessor: Intel Core-i5-4202Y 1,6 GHz (2,0 GHz Turbo)Arbeitsspeicher: 4 GByte DDR3l-1600SSD: 128 GByteDisplay: 13,3 Zoll (IPS-Panel)Auflösung: 1.920 x 1.080 PixelGrafik: Intel HD 4200 (integriert)Anschlüsse: WLAN 802.11ac, 3G, Bluetooth 4.0, Micro-SD, 2 x USB 3.0, HDMIMaße (HxBxT): 240 x 169,5 x 7,5 mmGewicht: 1990/990 GrammAkkulaufzeit: 4,5 Stunden

Trotz der sparsamen CPU erreicht das Spectre 13 X2 im PCMark 7 immerhin 3901 Punkte, im 3DMark Cloud Gate kommt es auf 3291 Punkte, als GPU dient die etwas niedriger getaktete Intel HD 4200.

Trotzdem ist das HP-Tablet bei Spielen mit 31016 Punkten im 3DMark Ice Storm Unlimited um den Faktor zwei schneller als jedes Tablet mit ARM-Prozessor. Allerdings ist es mit einem Gewicht von einem Kilogramm auch etwas schwerer. Mit dem Keyboard bringt das HP das doppelte Gewicht auf die Waage.

Im Dock ist auch ein zweiter Akku untergebracht, der im Dauerbetrieb für eine Laufzeit von fast 4,5 Stunden sorgt. Der Arbeitsspeicher reicht mit acht GByte auch für anspruchsvolle Anwendungen aus, als Massenspeicher dient ein 128-GByte-SSD im platzsparenden mSATA-Formfaktor.

Schnittstellen nur im Keyboard-Dock

Die beiden USB-3.0-Ports und die HDMI-Buchse für einen externen Monitor oder ein TV-Gerät sitzen im Tastatur-Dock, das Tablet muss ohne auskommen. Trennt man das Tablet vom Keyboard-Dock, dann findet man an der Unterseite hinter einer Abdeckung noch den Slot für Micro-SD-Karten und den SIM-Einschub für das UMTS-Modul. Mit ihm kann das Tablet auch online gehen, wenn kein WLAN verfügbar ist.

Die Einschübe für SIM- und Micro-SD-Karten sind nur zugänglich, wenn man das Tablet vom Keyboard trennt.

© WEKA

Gut versteckt: Die Einschübe für SIM- und Micro-SD-Karten sind nur zugänglich, wenn man das Tablet vom Keyboard trennt.

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