Testbericht

HP G62-b35sg

Die CPU operiert mit 2,53 GHz Taktfrequenz, im Turbo-Modus kann die Taktrate für einen Kern auf bis zu 2,8 GHz angehoben werden.

HP G62-b35sg

© PCgo

HP G62-b35sg

Pro

  • guter Prozessor

Contra

  • kein Gigabit-LAN
Vielversprechend

Auf dem Mainboard verrichtet ein Core-i5-460M die Rechenarbeit. Der Dual-Core-Prozessor gehört noch zur ersten Core-i5-Generation mit Grafikeinheit und Speichercontroller auf einem zweiten Chip, der neben der eigentlichen CPU auf dem Prozessorgehäuse sitzt.

Als Grafikchip dient wie beim Acer Aspire 5742G ein AMD Mobility Radeon HD 5470 mit 512 MByte dezidiertem Grafikspeicher. Allerdings kann das HP-Notebook auch auf die im Prozessor integrierte Grafik umschalten. Das erfolgt allerdings nicht automatisch abhängig von der Applikation, sondern entweder manuell über einen Treiberdialog oder wenn das Notebook nicht mehr über die Steckdose mit Strom versorgt wird.

Test: Notebooks mit 3D-Display

Bedingt durch den stärkeren Prozessor schneidet das HP-Notebook bei den 3D-Benchmarks geringfügig besser ab als das Acer-Gerät. Beim 3DMark Vantage kommt es auf 1335 Punkte, beim 3DMark 06 erzielt es 4334 Zähler.

Bei der Systemleistung macht sich die größere CPU deutlicher bemerkbar, der PC Mark Vantage wirft trotz des mit drei GByte etwas schmaler ausgefallenen Arbeitsspeichers 6124 Punkte als Ergebnis aus, ein Wert, der nur von dem des MSI-Geräts mit Sandy-Bridge-CPU übertroffen wird.

Als Festplatte dient eine Western Digital WD3200BEKT mit 320 GByte Kapazität. Die Datenrate ist mit 68 MByte/s nicht höher als die der Platten in den Notebooks von Acer und Asus, die Zugriffszeit fällt aber mit 14,5 gegenüber 19 ms kürzer aus, da die Platte im HP mit 7200 U/Min. statt mit 5400 U/Min. arbeitet.

Der DVD-Brenner unterstützt wie bei einem HP-Rechner zu erwarten LightScribe. Ein Minus in der Ausstattungsliste ist dagegen, dass die LAN-Schnittstelle nur Fast-Ethernet unterstützt, alle anderen Notebooks im Test verfügen über einen Gigabit-LAN-Controller. Das G62 ist zudem das einzige Notebook im Test, das nicht mit einem separaten Ziffernblock aufwartet.

Statt dessen ist links eine Reihe von Funktionstasten angeordnet, an die man sich erst gewöhnen muss, um nicht statt der Shift-Taste die für den Aufruf des Druckerdialogs zu betätigen. Ungewöhnlich ist beim HP G62 auch, dass das großformatige Touchpad nicht abgesetzt ist, sondern sich nahtlos unter der texturierten Kunststoffoberfläche des Gehäuses verbirgt.

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