Testbericht

Hama Omega Carbon II

Das Hama-Set liefert mit dem Omega Carbon II ein Carbon-Stativ mit Kugelkopf.

  1. Hama Omega Carbon II
  2. Datenblatt
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© Archiv

Das Set wiegt 2,6 kg. Die Abmessungen von 71 x 9 x 9 cm sind - wie bei den Konkurrenten auch - nicht unbedingt reisetauglich. Montiert erreicht das Set eine maximale Höhe von 174 cm und liegt somit in Augenhöhe des Dörr-Sets. Handliche Schnellspanner geben die drei Beinauszüge aus Carbon frei.

Über die Zugknöpfe an der Stativschulter stellt der Fotograf die 3-fache Beinabspreizung ein. Da die Knöpfe nicht automatisch arretieren, fixiert man den Beinwinkel manuell. Hama verbaut Kombifüße: Dreht man die Gummifüße nach oben, werden die Spikes sichtbar und stabilisieren das Stativ auch auf unebenen Untergründen. Die fest integrierte Mittelsäule lässt sich über eine Flügelschraube in der Höhe einstellen, erlaubt aber weder das Herausnehmen noch das Umdrehen für bodennahe Aufnahmen.

Die fixierte 3/8-Zoll-Schraube ist das Bindeglied zum Kopf. Für die Kameraverbindung zum Kopf sorgt eine eigene Schwalbenschwanzplatte, deren 1/4-Zoll-Schraube in den Kameraboden geschraubt wird. Ein kleiner Metallstift sichert die Kamera vor  dem Rausrutschen. Beim Einsetzen der Kamera in den Kopf rastet die Kupplung mit leichtem Druck ein. Danach fixiert ein Drehhebel mit nur drei Umdrehung die Platte über eine Parallelklemmung.

Der große Drehknopf gibt die Kugel frei, der zweite regelt die Friktion. Die Kugel schleift leicht in der Fixierschale, lässt sich aber dennoch ordentlich arretieren und bietet in diesem Testfeld die gleichmäßigste Friktion. Die Panoramaachse am Kopfboden hat der Hersteller mit einer Skala mit 45- Grad-Schritten ausgestattet. Der kleine Drehknopf gibt die Achse für die Arretierung frei. Das Set ist zwar mit einer Libelle ausgestattet, aber nicht im Kugelkopf, sondern in der Stativschulter. Zudem spendiert Hama dem Stativ einen Kompass in der Stativschulter.

Das komplett montierte Set findet in der mitgelieferten Tasche einen guten Schutz beim Transport. Trotz des ersten, recht ordentlichen Eindrucks erreichte das Hama-Set im Schwingungstest nur 0,5 Punkte. Auch beim Belastungstest holt sich das Omega nur 2 Punkte und liegt auch hier hinter seinen Testkonkurrenten. Bei der Feststellabweichungsmessung weicht die Position sogar um 3,6 cm im Vergleich zur Ursprungsposition ab, womit das Set keine Punkte erreicht.

Hama Omega Carbon II

HerstellerHama
Preis270.00 €
Wertung55.0 Punkte
Testverfahren1.5

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