Testbericht

Hama Canberra 140 - Citybag

Schwarz mit kurzen roten, wahlweise blauen oder grünen Ziernähten - in puncto Design ist die neue Canberra 140 von Hama zweifellos dezent.

  1. Hama Canberra 140 - Citybag
  2. Datenblatt
image.jpg

© Hama

Die rechteckige Form wirkt traditionell und bis auf den großen, spitz zulaufenden Überwurfdeckel schlicht. Das Material ist aus einer wasserabweisenden Nylon-Polytex-Mischung  gefertigt. Da überrascht es zunächst ein wenig, dass sich der Deckel des Hauptfachs eher unkonventionell vom Körper weg öffnen lässt. Damit hat der Fotograf aber bequemen und schnellen Zugriff auf das dreigeteilte, mit weichem Fleece ausgestattete Kamerainnenfach. Zum anderen schützt diese Zugriffsform bei angelegter Tasche gut vor unliebsamen  Langfingern.     

Mäßiger Tragekomfort Vorzugsweise trägt man die Canberra über die beiden breiten Gürtelschlaufen. Darüber hinaus gibt es einen weichen Tragegriff und einen abnehmbaren Schultergurt. Letzterer ist aber weder ergonomisch geformt, noch ist das Schulterstück ausreichend gepolstert, so dass der Tragekomfort auf längere Sicht leidet.

image.jpg

© Archiv

Innen wartet sie mit passendem Innenfutter aus weichem Fleece und praktischer Ausstattung auf. Die Taschen für Zubehör sind mit kleinen Bildchen versehen, um leere und volle Akkus und Speicherkarten schneller zu finden.

Das Hauptfach bietet Platz für die kleine bis mittelgroße SLR-Ausrüstung: einen Body mit angesetztem Standardzoom, ein lichtstarkes Tele und einen Blitz. Die Trennwände lassen sich variabel anpassen, die Polsterung sollte aber im Bodenbereich üppiger, besser zusätzlich verstärkt und abgedichtet ausfallen. Zwei schmale Gummifüßchen außen sorgen zwar dafür, dass die Tasche nicht direkt auf dem Untergrund steht. Ist dieser aber schmutzig oder nass, reicht das nicht mehr aus.

Mit zum Lieferumfang gehört aber immerhin eine integrierte Regenhülle. Speicherkarten und kleine Einzelteile verstaut man in drei Klettfächern auf der Innenseite des Deckels. Akkus und weiteres Zubehör finden in einem großen Außenfach vorne Platz. Der Überwurfdeckel entpuppt sich eher als optisches denn funktionelles Element, zumal er nur partiell mittig den Reißverschluss dieses Fachs schützt. Hingegen liegt der umlaufende Reißverschluss des Kamerafachs oben komplett offen. Gut geschützt lassen sich wichtige Dokumente in einem schmalen Einschubfach auf der Seite der Gürtelschlaufen unterbringen. Zwei große Netztaschen bestücken die Außenseiten der Tasche.

FazitEine kompakte und leichte Tasche, die sich prima für den kleinen Stadtausflug oder Museumsbesuch eignet. An der Gürtelschlaufe getragen hat man einen schnellen Zugriff auf Kamera, Objektiv und Blitz. Inklusive Regenhülle für alle Fälle. Unzureichend Schutz und Polsterung im Bodenbereich machen sie aber für extreme Outdoor-Einsätze ungeeignet.

www.hama.de

Hama Canberra 140

HerstellerHama
Preis45.00 €
Wertung36.5 Punkte
Testverfahren1.5

Mehr zum Thema

image.jpg
Testbericht

Ein flexibles Tragkonzept, gut organsierten Stauraum und schnellen Zugriff bietet der mit rund 80 Euro vergleichsweise günstige Slingbag Katoomba 170…
image.jpg
Testbericht

In dem gefälligen azurblauen Kamerafach der günstigen Hama Ancona verstaut man eine DSLR mit Standardzoom, ein weiteres Objektiv und einen Blitz.
Hama Orlando 170
TESTBERICHT

Kompakt und mit recht nützlicher Ausstattung kommt der neue Orlando 170 von Hama daher: Der Rucksack ist klein und leicht und macht einen soliden…
Hama aha Skipp 150 im Test
SLR-Fototasche

Die Fototasche Hama aha Skipp 150 bietet Platz für eine SLR mit Standardzoom, zwei zusätzliche Objektive und weiteres Zubehör. Wir haben sie…
Hama Protour 140
Zubehör für Spiegelreflexkameras

Wir haben Fototaschen von Booq, Dörr, Crumpler, Hama, Samsonite und Vanguard getestet und stellen Ihnen sechs Modelle für die kleine SLR-Ausrüstung…