Mini-PC

Fujitsus Esprimo Q920 im Test

Fujitsu hat den Mini-PC Esprimo Q noch sparsamer gemacht. Der Q920 mit Haswell-CPU kommt in einem speziellen Stromspar-Modus mit weniger als fünf Watt aus. Wir haben diesen für Sie getestet..

Fujitsu,Q920,Mini Pc

© Fujitsu

Der kleine und extrem sparsame Esprimo Q920 von Fujitsu ist ein vollwertiger Büro-PC mit Intel-Core-i5-Prozessor.
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EUR 1.063,99

Pro

  • niedrige Leistungsaufnahme
  • Low Power Active Mode
  • Montagefreundlich

Contra

  • kostspielig
Vielversprechend

Vollwertige Bürorechner müssen weder groß noch energiehungrig sein. Der Mini-PC Fujitsus Esprimo Q920 macht sich mit gerade einmal 185 x 188 x 54 Millimetern auf dem Scheibtisch extrem klein, ist aber mit seinem Intel Core i5-4570T ein vollwertiger Büro-PC mit hoher Leistung: Wir messen im PCMark 7 immerhin 4110 Punkte. Mit 4887 Zählern im 3DMark Cloud Gate ist der PC mit seiner im Prozessor integrierten HD-4600-GPU sogar halbwegs spieletauglich, wenn man ihn nicht in der Firma, sondern als SoHo-PC einsetzen will.

Als Massenspeicher ist im 840-Euro-Testgerät eine 500-GByte-HDD mit zusätzlichem 8 GByte Flash-Speicher eingebaut. Auch ein DVD-Brenner und ein WLAN-N-Adapter haben in dem kleinen Desktop-Gehäuse noch Platz gefunden. An Schnittstellen hat Fujitsu bei dem Mini-PC nicht gespart, neben GBit-LAN stehen immerhin vier USB- 3.0-Ports, zwei USB-2.0-Ports und ein Cardreader bereit, Displays können via DVI oder Display-Port angeschlossen werden. Der 2,9-GHz-Prozessor mit zwei Cores ist auf 35 Watt maximale Leistungsaufnahme ausgelegt, bei normaler Büroarbeit kommt der kleine Rechner aber mit um die 11 Watt aus. Dazu trägt auch das auf dem Mainboard integrierte Netzteil bei, das mit bis zu 90 Prozent Energieeffizienz arbeitet.

Immer auf Empfang

Low-Power- Modus, Fujitsu Esprimo Q920

© Hersteller/Archiv

Der spezielle Low-Power- Modus des Fujitsu Esprimo Q920 wird über eine eigene Software konfiguriert.

Mit dem Low Power Active Mode hat Fujitsu zusätzlich einen speziellen Stromsparmodus entwickelt, in dem der Q920 im Betrieb mit unter fünf Watt auskommt, wir haben 4,8 Watt gemessen. In diesem Modus kann der Rechner beispielsweise Anrufe via Skype oder andere Voice-over-IP-Programme annehmen, was im S3-Schlafmodus nicht möglich ist. Stromschluckende Hintergrundprozesse werden in diesem Modus angehalten, die betreffenden Programme können manuell konfiguriert werden.

Die Stromsparfunktion lässt sich auch so einstellen, dass der Q920 außerhalb der Arbeitszeit automatisch in den S3-Schlafmodus wechselt. Da der Esprimo Q920 vPro unterstützt, ist er auch in diesem Modus fernwartbar. Trotz des kompakten Gehäuses ist der Esprimo montagefreundlich, Speicher und Festplatte sind über die Gehäuseunterseite leicht zugänglich.

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