Testbericht

Fuji Z33WP

Beinahe zeitgleich mit Panasonic steigt auch Fuji in das Geschäft mit wasserfesten Kameras ein. Allerdings setzt Fuji andere Schwerpunkte: Die Z33WP kostet mit 160 Euro nur wenig mehr als die Hyundai und fällt durch ein schickes, besonders leichtes und schlankes Gehäuse in geradezu schrillen Farben auf. Andererseits beschränkt sich Fuji auf eine Tauchtiefe von 3 m und verzichtet auf Stoß- und Kältebeständigkeit. Trotzdem: Für den Schnorchelurlaub bietet die Z33WP einen echten Mehrwert.

  1. Fuji Z33WP
  2. Datenblatt
image.jpg

© Archiv

Beinahe zeitgleich mit Panasonic steigt auch Fuji in das Geschäft mit wasserfesten Kameras ein. Allerdings setzt Fuji andere Schwerpunkte: Die Z33WP kostet mit 160 Euro nur wenig mehr als die Hyundai und fällt durch ein schickes, besonders leichtes und schlankes Gehäuse in geradezu schrillen Farben auf. Andererseits beschränkt sich Fuji auf eine Tauchtiefe von 3 m und verzichtet auf Stoß- und Kältebeständigkeit. Trotzdem: Für den Schnorchelurlaub bietet die Z33WP einen echten Mehrwert.

Die Ausstattung umfasst einen 1/2,3-Zoll-Sensor mit 10 Megapixeln, ein 2,7-Zoll-Display mit 76667 RGB-Pixeln und ein einfaches 3-fach-Zoomobjektiv mit 35 bis 105 mm äquivalenter Kleinbildbrennweite - damit hält sie sich weitestgehend an den derzeitigen Mittelklassestandard. Wie die Hyundai verzichtet die Z33WP auf einen optischen bzw. mechanischen Bildstabilisator. Dass sie insgesamt die wenigsten Ausstattungspunkte dieses Testfelds erhält, liegt auch an den fehlenden Einstelloptionen für Belichtungsmessfeld, Schärfe und Farbsättigung.

Was den Bedienkomfort betrifft, schneidet die wasserfeste Fuji dagegen erheblich besser ab als die S800. Die gummierten Tasten bieten einen angenehmen Druckpunkt, das Menü reagiert schnell, die Vorschau stimmt auch bei schwachem Umgebungslicht einigermaßen mit dem Foto überein. Für Videoaufnahmen sieht Fuji eine separate Taste vor, und die Einschaltverzögerung geht mit 0,39 bis 0,6 s in Ordnung. Allerdings funktionierte der Autofokus bei schwierigen Lichtverhältnissen nur jedes zweite Mal.

Bildqualität: Trotz ihres 10-Megapixel-Sensors erreicht die Fuji nicht einmal in der Bildmitte und bei geringer Empfindlichkeit die 1000 LP/BH, bei ISO 400 sogar teils nur 637 LP/BH - das liegt selbst unter dem üblichen 8-Megapixel-Niveau. Dazu kommt ein erhebliches Bildrauschen, welches das der Hyundai übertrifft und ab ISO 400 kritische Ausmaße annimmt. Der maximal darstellbare Kontrast sinkt von passablen 8,0 Blenden bei ISO 100 auf mäßige 6,5 Blenden bei ISO 400. Im Standard- und Telebereich tritt zudem eine deutlich Randabschattung um 1,1 Blenden auf. Dafür liegt die Verzeichnung mit maximal 0,2 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt.

Fazit: Die Fuji Z33WP zählt zu den kleinsten, leichtesten und günstigsten wasserfesten Kameras am Markt. Wegen der unterdurchschnittlichen Bildqualität vergeben wir keinen Kauftipp.

image.jpg

© Archiv

Fujifilm Z33WP

HerstellerFujifilm
Preis130.00 €
Wertung32.5 Punkte
Testverfahren1.5

Mehr zum Thema

Fujifilm X20 Test
Kompaktkamera

Die Fujifilm X20 ist eine Kompaktkamera mit großem Sensor und Retro-Design. Im Test beweist sie eine sehr gute Bildqualität.
Fujifilm HS50 EXR Test
Bridgekamera

Die Fujifilm HS50 EXR könnte eine erstklassige Megazoomkamera sein. Doch im Test zeigt sich eine gravierende Schwäche.
Fujifilm F900 EXR Test - Review
Kompaktkamera

Die Fujifilm FinePix F900EXR ist Fujifilms neues Top-Modell bei den Reisezooms. Ist auch die Bildqualität top?
Fujifilm XQ1
Kompaktkamera

Die Fujifilm XQ1 setzt auf einen 2/3-Zoll-Sensor mit einer 12-Megapixel-Auflösung. Im Testlabor verdient sich die Kompakte eine Empfehlung.
Fujifilm Finepix S1
Kompaktkamera

Mit 50-fach Zoom und Spritzwasserschutz kann der Megazoomer Fujifilm Finepix S1 bei der Ausstattung mächtig punkten - stimmt auch die Bildqualität?