Testbericht

Fuji Finepix Z5fd

Ein flaches, bedienungsfreundliches Design mit praktischem Objektivschieber für günstige 200 Euro. Die ISO 400-Probleme kosten allerdings den sonst verdienten Kauftipp Preis/Leistung. Ein Manko ist die Beschränkung auf die exotischen XD-Karten.

  1. Fuji Finepix Z5fd
  2. Datenblatt
Fuji Finepix Z5fd Seitenansicht

© Archiv

Fuji Finepix Z5fd Seitenansicht

Der Frontschieber der Z5 startet nicht nur die Kamera, sondern schützt das innenliegende 3x-Zoom auch zuverlässig vor Kratzern und Staub. Das gefällt, leider hat Fuji bei diesem Modell aber den SD-Kartenschlitz weggelassen, der bei neuen F-Modellen integriert war. Lediglich XD-Karten passen in den Kartenslot. Auch verzichtet die Z5 auf die Empfindlichkeitsautomatiken der F-Reihe, bei denen der Nutzer eine maximale ISO-Zahl einstellt und die Kamera bis zu dieser Grenze automatisch variiert. Letztere reicht bei der Z5 bis zu ISO 1600 bei voller Auflösung. Den Brennweitenbereich von 36 bis 108 mm durchfährt der Zoommotor geräuschvoll - nervöses Getier scheucht da schnell auf.

Fuji Finepix Z5fd Menü Logo-Beleuchtung

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Ist die Logo-Beleuchtung - im Menü - zugeschaltet, leuchtet das Z5-Zeichen auf der Frontseite beim Start auf.

Die Rückseite der Kamera ist klar und einfach gestaltet: Nur wenige Bedientasten liegen neben dem hochauflösenden 2,5-Zoll-Monitor, der auch bei schlechten Lichtverhältnissen rauschfrei bleibt. Die F-Taste führt zu drei Schnellzugriffen: Bildqualität, Farbe und Empfindlichkeit kann hier variiert werden. Ein Schnellzugriff auf die Belichtungskorrektur fehlt jedoch. Das Menü hat eine klare Struktur und erlaubt dem Nutzer alle sinnvollen Einstellungen ohne Ballast. So kann man auch die Beleuchtung des Z5-Namenszuges abschalten, der beim Betätigen des Einschaltschiebers aufleuchtet. Die Auflösung ist für ein 6-Megapixel-Modell gut und bleibt auch in den Ecken relativ hoch. Der Rauschfilter hält das Rauschen mit Visual Noise (VN) 1,3 bei ISO 100 gering. Auch bei ISO 400 steigt es nur moderat auf einen akzeptablen VN von 2,9. Dennoch kann die Z5 bei ISO 400 nicht überzeugen, da das Rauschfilter mit den Rauschartefakten offensichtlich auch feine Details löscht, weswegen wir fünf Punkte abziehen. Die Vignettierung ist für ein innenliegendes Objektiv erfreulich gering und erreicht im Tele mit 0,6 Blenden die größte Abschattung. Nach schnellen 1,2 s ist die Finepix Z5 aufnahmebereit, und nach 0,42 s löst sie aus.

Auflösungsdiagramm Fuji Finepix Z5fd

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Fujifilm Finepix Z5fd

HerstellerFujifilm
Preis160.00 €
Wertung50.5 Punkte
Testverfahren1.4

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