Testbericht

Fotodrucker: Heiße Fotos mit Gefühl

Sie drucken Fotos, die sich anfühlen, als kämen sie aus dem Fotolabor. Ihre Qualität ist hervorragend. Der Name der Drucker ist aber unaussprechlich.

Fotodrucker: Heiße Fotos mit Gefühl

© Testlabor Printredaktionen

Fotodrucker: Heiße Fotos mit Gefühl

Ausdrucke von Thermosublimationsdruckern kommen in ihrer Qualität und dem Fotogefühl sehr nah an echte Laborabzüge heran. Die Ausdrucke unserer Testkandidaten bestätigten diese Behauptung. Im Vergleich der Druckqualität fielen jedoch einige Unterschiede auf, besonders bei der Helligkeit und dem Kontrast. Hier überzeugten weder die Drucker von Olympus und Sagem. Besonders auffallend waren die Mängel in der Grauabstufung. Während die anderen Drucker eine breite Palette an Grautönen produzieren, zeigt das Bild der mittleren Graustufen bei beiden eher eine Mischung aus braunen Farbtönen. Diese Mängel und eine spartanische Ausstattung ohne Speicherkarten-Slots, Display und Bearbeitungssoftware konnte der P-11 von Olympus nicht mit seiner hohen Druckgeschwindigkeit ausgleichen. Da hilft auch seine gelungene interne Papierführung wenig: Die Kassette mit dem Fotopapier verschwindet staubgeschützt in der Unterseite des Druckers. Während des Drucks verläuft der Papierweg im Inneren des Fotodruckers P-11 von Olympus, die Papierablage erfolgt auf der Oberseite. Alle anderen Drucker sind mit einer Papierkassette versehen, die ca. 20 cm vorn am Drucker herausragt. Weiterhin benötigt man während des Druckvorganges genau noch einmal so viel Platz an der Rückseite des Druckers, weil das Papier während der vier Druckphasen ständig hin und her geschoben wird. Außerdem sind die Papierkassetten bei allen Modellen nur sehr schwach eingeklinkt, man muss darauf achten sie exakt einzusetzen und sie nicht zu verkanten. Dem sonst sehr guten Samsung kostete der fehlende Indexdruck einige Punkte, die Bildqualität des SPP-2040 ist allerdings hervorragend. Gleiches gilt für das Spitzenduo von Sony und Canon, das nur zwei Punkte auseinander liegt. Hier gab die etwas bessere Druckgeschwindigkeit des Sony DPP-FP50 den Ausschlag gegenüber dem Selphy CP710 von Canon. Wer also einen reinen Fotodrucker für Albumbilder sucht, sollte sich einmal unter den kleinen Thermodruckern umsehen. Die Geräte sind denkbar einfach zu bedienen, der Sony sogar über eine Fernbedienung und den TV-Bildschirm. Sie sind klein und handlich und lassen sich einfach transportieren, einige lassen sich sogar mit Akku betreiben. Ihre Bildqualität ist gut und die Kosten für ein Farbfoto im Standardformat 10x15 cm kann locker mit den Verbrauchskosten fast aller Fotodrucker auf Tintenstrahlbasis mithalten. Wir mussten die Testgeräte leider wieder an die Hersteller zurückschicken.

Fotodrucker: Heiße Fotos mit Gefühl

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