Xbox-Rennspiel für Windows 10 PCs

Forza Horizon 3 im Test: Bis ans andere Ende der Welt

Mit Forza Horizon 3 für Xbox One und PC verschlägt es Fans von Open-World-Rennspielen nach Australien. Und da ist es echt schön, wie unser Test zeigt.

Forza Horizon 3 im Test

© Microsoft

Forza 3 bietet eine schöne Kulisse und eine Menge hochkarätiger Wagen.
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EUR 69,99

Pro

  • Fantastische Grafik
  • Überragender Umfang
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Tolle Spielwelt
  • Guter Soundtrack

Contra

Fazit

Rennspiel mit toller Grafik und Wahnsinnsumfang gesucht? Forza Horizon 3 ist Ihre Wahl.
Hervorragend

Forza Horizon 3 setzt die überaus erfolgreiche Forza-Serie fort, die sich auf Xbox One - und neuerdings auch auf dem PC - mittlerweile etabliert hat. Konkurrenz aus dem Sony-Lager? Nicht in Sicht.

Forza Horizon 3 im Test: Umfang

In Forza Horizon 3 sind wir der Boss. Wir übernehmen den Koordinatorposten des Racing-Events Horizon und dürfen mit mehr als 350 Autos die im Vergleich mit dem Vorgänger doppelt so große Welt "erfahren". Wow. Beeindruckend. Egal ob wir durch das trockene Outback jagen, im Regenwald die Flora und Fauna unsicher machen oder uns in den Großstadtdschungel wagen - Forza Horizon 3 sieht immer fantastisch aus - sowohl auf Xbox One als auch auf Windows-10-PCs. Und dabei dürfen wir selbst wählen, ob wir lieber im geländetauglichen SUV durch die Gegend zuckeln oder doch ganz rabiat auf einen der Supersportwagen zurückgreifen. Das macht Spaß, der Umfang stimmt.

Forza Horizon 3 im Test: Viel zu tun

Forza Horizon 3 im Test

© Microsoft

Grafisch kann Forza Horizon 3 wirklich überzeugen.

Was man als Chef eines Racing-Events nicht alles zu tun hat ... Neue Fahrer anwerben und Fans zu gewinnen zum Beispiel. Und das schaffen wir wiederum durch coole Renn-Events, in denen wir uns selbst hinters Lenkrad schwingen müssen. Rundkurse, PR-Stunts, Blitzerstrecken und viele weitere interessante Kurse warten hier auf uns. Zwar ist zu Beginn nur ein Teil der gesamten Karte befahrbar, das ändert sich doch recht schnell. Je mehr Fans das Horizon dazu gewinnt, desto größer wird die Karte. Schaurennen lockern das Geschehen auf. Da treten wir beispielsweise gegen einen Zug an und müssen schneller als dieser am Ziel sein.

Und selbst während der Rennen gewinnen wir etwas dazu. Nämlich Erfahrungspunkte. Die bekommen wir für lange Drifts, schnell genommene Kurven oder wenn wir Schilder am Straßenrand dem Erdbobden gleichmachen. Damit können wir uns wiederum neue Autos leisten oder vorhandene Wagen aufmotzen. Wir können die Credits aber auch in Lose investieren, die uns mit etwas Glück eine seltene Karre freischalten.

Forza Horizon 3 im Test: Für jeden was dabei

Das was Forza Horizon 3 wirklich attraktiv macht, ist insbesondere die Fahrphysik. Ob wir jetzt mit einem Buggy über Stock und Stein dübeln oder dafür einen Mercedes-Flitzer wählen, hat merklichen Einfluss auf das Fahrverhalten. Wäre ja auch bescheiden, wenn nicht oder? Zusätzlich dürfen wir uns in den Einstellungen so richtig austoben. Fahrhilfen, Schwierigkeitsanpassungen, Lenk- und Bremshilfen - alles dabei. Klar, eine waschechte Simulation wird Forza Horizon 3 niemals, will es aber auch gar nicht sein. Mal wieder haben die Entwickler ein wunderbares Mittelding gefunden.

Forza Horizon 3 im Test: Die Technik

Forza Horizon 3 im Test

© Microsoft

Forza Horizon 3: Neben Strand und Dschungel geht es auch mal im australischen Outback heiß her.

Okay, machen wir es kurz. Es gibt kaum ein Rennspiel, das besser aussieht als Forza Horizon 3. Zwar läuft das Spiel auf Xbox One nur mit 30 Frames, dafür aber konstant und ohne Framedrops. Super. Und man sollte stets bedenken, dass hier eine ganze Welt simuliert wird, nicht nur einzelne Kurse. Lichtstimmung, Autodetails, zerstörbare Umwelt, Tag- und Nachtwechsel - alles an Bord, alles super. Wirklich, hier gibt es nichts zu meckern. Außer? Ja, außer dass hin und wieder das Geschwindigkeitsgefühl nicht ganz so gut rüber kommt. Aber wirklich, das ist meckern auf ganz hohem Niveau. Ein Tipp: Verweilen Sie mal ein wenig und beobachten Sie den Himmel. Einen schöneren haben Sie bisher in noch keinem Spiel gesehen. Versprochen.

Auf dem PC hingegen gibt es keine Beschränkung, zum Start jedoch hin und wieder Probleme mit bestimmten Hardware-Komponenten. Auf unseren Testsystemen gab es hin und wieder Schwierigkeiten mit dem Lenkrad (Thrustmaster TMX) und seltenen, aber kurzen FPS-Einbrüchen. Hier werden Patches hoffentlich weiterhelfen.

Forza Horizon 3 im Test: Fazit

Wir müssen eigentlich nicht viel sagen. Außer vielleicht, dass Sie sich Forza Horizon 3 auf gar keinen Fall entgehen lassen sollten. Das Open-World-Rennspiel für Xbox One und PC macht so gut wie alles richtig und gönnt sich bis auf Genanntes nahezu keine Fehler. Also: Kaufen. Einfach kaufen. Und genießen.

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