Testbericht

FLM Centerball CB-38 FTR - Vier für alle Fälle

Bei der neuen FLM-Kugelkopf-Serie Centerball CB-38 ist die Anzahl der Bedienknöpfe wählbar: Je nach Modell sind sie mit drei oder vier Knöpfen für die Justage und Funktionseinstellung versehen. Für den Test hat die Redaktion den High-End-Kopf der Serie Centerball CB-38 FTR unter die Lupe genommen. 

  1. FLM Centerball CB-38 FTR - Vier für alle Fälle
  2. Datenblatt
image.jpg

© Archiv

Bei der neuen FLM-Kugelkopf-Serie Centerball CB-38 ist die Anzahl der Bedienknöpfe wählbar: Je nach Modell sind sie mit drei oder vier Knöpfen für die Justage und Funktionseinstellung versehen. Für den Test hat die Redaktion den High-End-Kopf der Serie Centerball CB-38 FTR unter die Lupe genommen. 

Der größte Drehknopf übernimmt dabei die Kugelfreigabe. Mit dem integrierten Anschlagring definiert der Fotograf zudem die Mindestfriktion, damit die teure Fotoausrüstung nicht ungewollt nach vorn kippt und sich dennoch kontinuierlich einstellen lässt. Der kleine "Pan"-Drehknopf löst und fixiert die 360-Grad-Panoramafunktion am Kopfboden.

Die Skalabeschriftung gibt eine Orientierungshilfe bei Panoramaaufnahmen, wobei FLM auch eine hör- und spürbare Rasterung eingebaut hat. Diese lässt sich auf Wunsch über das "Pan-Rast-Stop-System" an- und ausschalten. Drückt man den in den Regler integrierten Knopf auf der 0-Grad-Position ist die Panorama-Achse zudem fixiert und die Demontage vom Stativ wird erleichtert. Besonderheit: Der Kugelkopf lässt sich zum Neiger umfunktionieren. Dazu klemmt der Fotograf die Kugel über den "Neigen/Tilt" fest. Damit lässt er sich nur noch in eine Richtung kippen. Durch die Panoramaachse und die Neigen/Tiltfunktion erfüllt der Kopf die Eigenschaften eines Zwei-Wege-Neigers und bietet beim Verfolgen von schnellen Objekten höheren Komfort.

image.jpg

© Archiv

Die Kameraplatte ist relativ dick mit Kork ausgestattet - in Sachen Schwingungseigenschaft nicht ideal.

Die Kamera fixiert der Anwender mittels einer Schwalbenschwanz-Platte in der Parallelkupplung. Zum Entfernen löst man den seitlichen Klemmhebel und gibt die Platte über einen kleinen Knopf endgültig frei. Zum Entfernen aus der Basis wird die Platte um zirka 45 Grad gekippt und nach oben heraus entnommen. Im Messlabor ließ sich der FLM etwas zu sehr in Schwingung versetzen und holte nur 8 von insgesamt 23 Punkten. Bei der Feststellabweichung hingegen überraschte der Centerball 38 FTR positiv: Er wich lediglich um einen Zentimeter von der Ursprungsposition ab und erreicht somit ordentliche 7 von 10 Punkten.

Fazit: Der FLM Centerball 38FTR lässt sich zwar etwas aus der Ruhe bringen, erlaubt aber eine relativ genaue Ausrichtung. Für rund 270 Euro dank der guten Neigen/Tilt-Funktion ein sehr variabler und ordentlicher Kopf.

FLM Centerball 38 FTR

HerstellerFLM
Preis270.00 €
Wertung62.0 Punkte
Testverfahren1.5

Mehr zum Thema

image.jpg
Testbericht

Der PH 38 von FLM sieht auf den ersten Blick aus wie ein Kugelkopf - doch lässt sich nur die vertikale Achse verstellen. Eine aufgedruckte Skala…
Xhia Red Elephant
TESTBERICHT

Der Red Elephant von Xhia fällt nicht nur mit einem lesbaren Namen aus der Reihe.
Manfrotto MH055M0-Q5
TESTBERICHT

Schon auf den ersten Blick macht der Kugelkopf MH055M0-Q5 einen soliden Eindruck: Große Kugel und ein in diesem Vergleich relativ hohes Gewicht…
Vanguard BBH-200
TESTBERICHT

Der leichteste Kopf im Testfeld kommt von Vanguard: Gerade mal 517 g bringt der BBH-200 auf die Waage und fällt damit fast schon in die Kategorie…
FLM CB-24 FB Kugelkopf
Stativkopf

Der Kugelkopfhersteller FLM liefert seinen kleinsten Centerball-Kugelkopf mit Friktionseinstellung und separater Bodendrehung, den CB-24 FB, ab sofort…