Subwoofer

Elac SUB 2090 im Test

Subwoofer im Hochglanz-Gehäuse: Der Elac 2090 punktet im Test mit überragendem Klang und smarter Einmessautomatik.

Elac SUB 2090

© Elac

Der aufwendig aufgebaute Elac-Woofer hat nicht nur die üblichen Cinch-, sondern auch symmetrische XLR-Eingänge.

Pro

  • gewaltige, vorbildlich konturierte Bässe
  • beste Beherrschbarkeit dank pfiffiger Bluetooth-App

Contra

  • App hat noch kleinere Bugs

Fazit

video Testurteil: überragend; Preis/Leistung: sehr gut
91,0%

Elac hat mit seiner Subwoofer-App so etwas wie eine Killer-Applikation. Dieses für iOS und Android erhältliche Gratis-Tool "Sub Control" ermöglicht es, den SUB 2090 auf den Hörraum einzumessen. Durch den Einsatz von BLE (Bluetooth Low Energy) entfällt die ganze Prozedur mit Messmikrofon und Fernbedienung.

Das Mikrofon des Smartphones oder Tablets liefert dem DSP des Subwoofers die nötigen Informationen, um mit den Raummoden so gut wie möglich zurechtzukommen. Dazu ist eine Messung im Nahfeld am Subwoofer und eine weitere am Hörplatz nötig. Mit der Elac-App, die sich trotz Raum für Detailverbesserungen schon im Test Juni-Heft bewährte, lässt sich auch der Pegel regeln und der Nutzer bekommt bequemen Zugriff auf Features wie den parametrischen Equalizer, Low-Pass-Filter oder die individuelle Einstellung für die stromsparende Einschaltautomatik.

Die Mechanik macht's

Doch der Kieler Traditionshersteller setzt auch auf mechanische Qualität. Das solide und bis zu den Kanten hin perfekt verarbeitete, mit Hochglanz-Lack veredelte geschlossene Gehäuse hat die Proportionen eines Würfels, der auf von Metallfüßen auf einer Bodenplatte gehalten wird, eine Kon-struktion, die sich auch auf der Oberseite findet.

Ein Indiz für die beiden zur Auslöschung von Vibrationen im Innern Rücken an Rücken montierten 30 cm großen Tieftöner, welche die Luft durch die definierten Spalten pressen. Die XL-Treiber werden von einem 1200 W starken BASH-Verstärker angetrieben.

Elac SUB 2090 Rückseite

© Elac

Der aufwendig aufgebaute Elac-Woofer hat nicht nur die üblichen Cinch-, sondern auch symmetrische XLR-Eingänge.

Natürlich markiert der Elac das obere Ende der in unserem "Rundumschlag" abgedeckten Preisspanne, doch meist entwickelt sich der Preis expontiell zur Klangausbeute. Hier kann man, wenn man den zweiten Ausnahme-Athleten von SVS mal ausklammert, fast schon von einer linearen Entwicklung sprechen. Der schwere, kraftstrotzende Brocken wuchs sowohl in Sachen Tiefgang als auch in Sachen Präzision über sich hinaus.

Wenn Sylvester Stallone und seine Mitstreiter in "The Expendables 3" Fahrzeuge, Fluggeräte oder Gebäude sprengten, spürte man die Druckwelle auf dem ganzen Körper. Oder das tieffrequente Klopfen des BO-105-Hubschraubers beim Überflug. Aber es dröhnte nichts, ganz gleich, wie weit wir aufdrehten. Hier setzten die Ohren die Limits. Der Kieler konnte zudem gleichermaßen mit Musik wie auch mit Filmen brillieren. Mit beherzt gezupften E- oder Kontra-Bässen bewies er ebenfalls Sinn für perfektes Timing und Präzision.

Fazit

Der Elac 2090 klingt überragend und lässt sich mit seiner smarten Einmessautomatik perfekt an den Raum anpassen. Und mit seinem massiven Hochglanz-Gehäuse verleiht er jedem Heimkino auch noch einen Hauch Glamour.

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