Testbericht

Drei A3+-Fotodrucker von Epson und Canon im Test

Die drei A3+-Fotodrucker von Epson und Canon sind im Grenzbereich zwischen Edelamateur und Profi angesiedelt. Wir haben im großen Praxistest für Sie ausprobiert, mit welchen Einstellungen und Materialien besonders hochwertige Drucke gelingen.

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© Archiv

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© ColorFoto

RTFM ist eine von den treffenden, nicht immer ganz charmanten Abkürzungen, die in einschlägigen IT-Foren an der Tagesordnung sind: Read That Fu*** Manual. Die vier Buchstaben kommen meistens dann zum Einsatz, wenn eine Frage auftaucht, die ein einfacher Blick ins Benutzerhandbuch - immer geliefert, selten gelesen - beantwortet hätte.

Wobei es eine ganze Reihe von Geräten gibt, bei denen die Lektüre durchaus Sinn macht. Und Fotodrucker der Oberklasse, wie Canons Pro 9500 Mark II und die Epson-Drucker Stylus R2880 und Stylus Photo 1400 gehören definitiv dazu.

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© Canon

Canon Pixma Pro9500 Mk II

Das fängt beim Installieren der Software an. Zunächst sollten Sie die aktuelle Version der Drucker-Software von der Internetseite des Herstellers laden - die auf CD beigelegte Version ist mitunter schon nicht mehr die neueste. Verbinden Sie den Drucker erst dann mit dem Rechner oder mit dem Stromnetz, wenn die Installations-Software Sie dazu auffordert. Das mag banal klingen, aber in den einschlägigen Foren werden immer wieder Probleme beschrieben, die genau davon herrühren, dass der Druckertreiber nicht ordnungsgemäß installiert wurde, weil Rechner und Drucker zur Unzeit miteinander geredet haben.

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© Epson

Epson Stylus Photo 1400

Ob Sie die anderen beigelegten Programme - in der Regel Druck-Utilities oder einfache Bildbearbeitungsprogramme - mit installieren, ist Geschmackssache. Mehr als Ihr Standardprogramm - am besten Photoshop -  und eine aktuelle Treiberversion braucht kein Mensch. Mit einem Testausdruck wird überprüft, ob die Kommunikation zwischen Treiber, Rechner und Drucker richtig funktioniert.

Die Testkandidaten

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© Epson

Epson Stylus Photo R2880

Unser Testfeld umfasst drei Drucker für das beliebte A3+-Format 329_x_483 mm. Beliebt vor allem deshalb, weil die Geräte mit genügend Luft Prints im Ausstellungsformat 30__x__40 drucken, mit einer Stellfläche von etwa 70__x__80 cm und einem Gewicht von rund 15 _kg, aber wesentlich besser ins heimische Arbeitszimmer passen als die deutlich größeren und schwereren (und teureren) A2-Drucker.

Ein Blick auf die Details zeigt zwei verschiedene Klassen. Der Canon Pro 9500 Mark II und der Epson Stylus R2880 kosten rund 800 Euro und sie drucken mit Pigmenttinte, Epsons etwa 400 Euro teurer Stylus Photo 1400 dagegen mit Dye-Tinten. Die Tatsache, dass hier grundsätzliche Unterschiede in den Tinteneigenschaften bestehen, haben wir bei diesem Test nicht berücksichtigt. Wir haben alle drei Geräte mit den gleichen Papiertypen getestet - wohl wissend, dass Dye-Tinten für die glatten, glänzenden Oberflächen  besser geeignet sind als Pigmenttinten. Auf der anderen Seite garantieren Pigmenttinten in Verbindung mit strukturierten und matten Papieren eine deutlich bessere Haltbarkeit.

Im Test mussten die drei Drucker auf fünf anspruchsvollen Fine-Art-Papieren verschiedener Hersteller zeigen, was sie können: • Fuji Satin Photo Paper 280 g • Hahnemühle Photo Rag Bright White 310 g • Hahnemühle Photo Rag 308 g • Ilford Galerie Smooth Fine Art • Sihl Professional hochglänzend 330 g

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