SciFi-Rollenspiel mit Pfiff

Deus Ex: Mankind Divided im Test

Deus Ex: Mankind Divided ist der neueste Teil der erfolgreichen SciFi-Rollenspiel-Reihe von Square Enix. Wir machen den Test.

Deus Ex: Mankind Divided im Test

© Square Enix

Adam Jensen ist die Hauptfigur der modernen Deus-Ex-Trilogie. Mankind Divided ist Teil 2.
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EUR 49,99

Pro

  • Authentische Spielwelt
  • Tolle Entscheidungsmöglichkeiten
  • Enorme Spieltiefe
  • Prima Grafik

Contra

Fazit

Deus Ex: Mankind Divided ist ein ebenbürtiger Nachfolger des wirklich spannenden Deus Ex: Human Revolution. Spielen!
Hervorragend

Deus Ex: Mankind Divided ist der direkte Nachfolger von Deus Ex: Human Revolution. Wer den Vorgänger gespielt hat, fühlt sich direkt wohl. Denn Mankind Divided setzt fast genau da an, wo Human Revolution endet. Doch der Reihe nach.

Deus Ex: Mankind Divided im Test: Spielwelt

In Deus Ex: Mankind Divided ist es normal, dass Mensch und Maschine fließend ineinander übergehen. Die sogenannten „Optis“ verbessern sich durch Implantate und Prothesen – sie werden quasi zu Übermenschen. In Deus Ex heißt das Ganze „Augmentation“. Prinzipiell sind diese Verbesserung toll, denn sie erleichtern das Leben aller Menschen. Doch am Ende von Human Revolution kommt es zum „Opti-Zwischenfall“. Optis spielten verrückt und griffen die Menschen wahllos an. Seitdem werden die Optis als Bedrohung wahrgenommen. Die verbesserten Menschen sehen sich polizeilicher Willkür ausgesetzt. Sie werden misshandelt, ihre Rechte eingeschränkt, sie werden diskriminiert und abgeschoben. Und wir sind mittendrin. Wir sind Adam Jensen. Wir sind ein Opti.

Deus Ex: Mankind Divided im Test: Story

Deus Ex: Mankind Divided im Test

© Square Enix

Die Spielwelt ist düster und bietet spannende Hintergründe.

Der hat aber Glück und ist mittlerweile einer geheimen Elite-Sondereinheit zugeordnet und untersucht einen Bombenangriff auf den Prager Hauptbahnhof. Wer steckt dahinter? Sind es die Optis? Und wenn ja, mit welchem Ziel haben sie den Bahnhof angegriffen?

Und auch abseits des spannenden Hauptstrangs gibt es – wie immer in Deus Ex – viel zu entdecken. Zahllose Nebenmissionen (unterschiedlicher Qualität) gilt es zu meistern. Wir erkunden immer neue Schauplätze und lernen neue Charaktere kennen. Toll umgesetzt, und für Deus Ex ein Muss: Die Vorgehensweise.

Deus Ex: Mankind Divided im Test: Gameplay

Wir entscheiden, wie wir eine Mission angehen. Mit brutaler Härte und dem Einsatz martialischer Waffen? Oder wählen wir doch den friedlichen Weg und zeigen, dass Optis nicht nur gewalttätig sind, sondern ihre Fähigkeiten zum Wohle der Menschheit einsetzen? Unsere Entscheidung. Dabei nutzen wir das ausgeklügelte Schleich-System, bedienen uns zahlreicher Hacks und reden mit Personen, um ihnen Informationen zu entlocken. Dabei greifen wir auf pfiffige Tricks zurück. Denn anhand der Mimik können wir erkennen, ob jemand lügt oder die Wahrheit sagt. Sind wir uns nicht sicher, können wir allerdings den Sozialoptimierer einsetzen. Was das ist? Na eine Verbesserung natürlich! Neben dem Sozialoptimierer gibt es zig weitere Verbesserungen, die uns das Leben erleichtern.

Und dann kommt noch etwas hinzu. Wollen wir die gewonnenen Informationen mit unserer Spezialeinheit teilen oder wollen wir sie doch lieber einer Rebellengruppe zuspielen? Oder vielleicht lässt sich ja noch mehr anstellen mit diesen Informationen? Natürlich! In Deus Ex: Mankind Divided haben wir fast alles in der Hand. Toll umgesetzt.

Deus Ex: Mankind Divided im Test: Grafik

Deus Ex: Mankind Divided im Test

© Square Enix

Grafik und Effekte können sich sehen lassen.

Für den grafischen Unterbau von Deus Ex: Mankind Divided setzen die Entwickler auf die weiterentwickelte Glacier-2-Engine, die bei Hitman: Absolution das erste Mal zum Einsatz kam. Die Weiterentwicklung hört auf den Namen Dawn Engine. Sie bietet im Vergleich zur ursprünglichen Variante unter anderem ein verbessertes Rendering sowie Echtzeit-Physikberechnung. DirectX 12, für alle PC-Zocker, wird bislang jedoch nicht unterstützt. Alles wirkt lebendig, alles wirkt glaubwürdig. Besonders die Charaktermodelle sind eine Wucht.

Die PC-Version hat bei einigen Spielern jedoch technische Probleme. Die Macher arbeiten emsig an Patches, die Bugs und Abstürze reduzieren sollen. Auf unseren Testsystemen lief das Spiel jedoch weitgehend rund.

Deus Ex: Mankind Divided im Test: Fazit

Was Square Enix hier abliefert, ist wirklich großes Tennis. Sowohl die Story als auch das Gameplay können auf ganzer Linie überzeugen. Die Spielwelt ist so authentisch, dass man regelrecht in ihr versinkt.

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