All-in-One-PC

Dell Inspiron 23 (5348) im Test

Sie haben keinen Platz für einen klobigen Allround-PC und ein Display? Kein Problem, denn der schön schmale All-in-One-PC Dell Inspiron 23 (5348) braucht nicht viel Platz, hat aber einiges zu bieten.

Dell Inspiron 23

© Dell

Der Dell Inspiron 23 (5348) ist mit einem 23-Zoll-Touch-Display ausgestattet.
EUR 986,06

Pro

  • Helles Display
  • WLAN-ac und WiDi
  • Zahlreiche Anschlüsse

Contra

  • Mäßige 3D-Performance
  • Keine SSD

Fazit

PC Magazin Testurteil: gut; Preis/Leistung: gut
79,0%

Beim All-in-One-PC Inspiron 23 (5348) setzt Dell auf ein eher unauffälliges Design. Das angenehm helle 23-Zoll-Touch-Display mit Full-HD-Auflösung umrundet ein wertiger, schwarzer Kunststoffrahmen. Um das Display Ihrer Sitzposition anzupassen können Sie es zwar maximal um +5/-30 Grad neigen, aber weder schwenken noch hochkant drehen.

An seiner linken beziehungsweise rechten Seite hat der Dell Inspiron 23 (5348) einen Blu-ray-Brenner, einen Kartenleser, zwei USB-3.0-Ports und den Kopfhörerausgang eingebaut. Gut versteckt im oberen Rand befinden sich eine Intel-RealSense-3D-Kamera und zwei Mikrofone.

Die Lautsprecher tönen aus dem unteren Gehäuseabschnitt. Alle weiteren Schnittstellen sind in einer Nische auf der Rückseite des Dell Inspiron 23 (5348) versteckt. Hier finden Sie unter anderem fünf USB-2.0-Ports, Gigabit-LAN und je einen HDMI-Ein- und Ausgang. Damit können Sie den Inspiron 23 praktischerweise auch als zweites Display nutzen oder einen Mediaplayer anschließen. Das sehr schnelle WLAN-ac (2,4 und 5 GHz) sowie WiDi, Bluetooth 4.0 und eine ordentliche, kabellose Maus-Tastatur-Kombination gehören ebenfalls zur Ausstattung.

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Hinter dem Display des Dell Inspiron 23 (5348) steckt ein besonders kräftiges Herz: ein vierkerniger Intel Core i7-4770S (Turbo-Boost bis zu 3,9 GHz). Er greift direkt auf zwei 4 GByte DDR3-Speicherbausteine zu und arbeitet für die Grafikberechnung mit der AMD Radeon R7 M265 (2 GByte) zusammen.

Windows 10 Home (64 Bit) ist beim Inspiron 23 (5348) auf einer 1.000-GByte-Festplatte vorinstalliert. Wäre (zusätzlich) eine SSD integriert, hätte der Dell-PC im Office-Test PCMark 7 zwar ein ganzes Stück besser abgeschnitten, aber auch so sind 3.593 Punkte für einen Allround-PC ein gutes Ergebnis. Für Office-Programme steht mehr als genug Leistung zur Verfügung.

Benchmarkergebnisse des Dell Inspiron 23 (5348) in der Übersicht:

  • 3DMark Firestrike: 1.360 Punkte
  • 3DMark Cloud Gate: 8.029 Punkte
  • PCMark 7: 3.593 Punkte
  • Cinebench R11.5 (CPU): 7,59 Punkte
  • HD-Tune 4.61 (durchschnittliche Leserate): 86,1 MByte/s
Dell Inspiron 23

© Dell

Der Dell Inspiron 23 (5348) ist mit zahlreichen Anschlüssen versehen und kann sogar als Zweitmonitor fungieren.

Richtig glänzen kann der All-in-One mit 7,59 Punkten im CPU-Test von Cinebench R11.5. Wer oft Grafiken bearbeitet oder Medien konvertiert, dem kommt diese hohe CPU-Leistung sehr gelegen. Im 3D Mark Firestrike erzielt der Inspiron 23 1.360 Punkte und im Cloud Gate 8.029 Punkte. Damit ist er rund 50 Prozent schneller als die integrierte Intel HD 4600 und insgesamt gut genug für einfache, ältere Spiele oder Browsergames. Viel Mehr 3D-Power sollten Sie von einem All-in-One-PC aber ohnehin nicht erwarten.

Fazit

Egal ob Sie Office-Dokumente bearbeiten, Medien konvertieren oder einfach nur einen Blu-ray-Film sehen wollen - der platzsparende Dell Inspiron 23 (5348) kann es. Und das auch noch zum akzeptablen Preis.

Dell Inspiron 23 (5348) All-In-One-PC: Details

  • Preis: 1.200 Euro
  • Prozessor: Intel Core i7-4770S (max. 3,9 GHz)
  • Chipsatz/Speicher: Intel H87/8 GByte
  • Grafikkarte: AMD Radeon R7 M265
  • SSD/HDD: - / 1.000 GByte
  • Opt. Laufwerk: BD-/DL-DVD-Brenner

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